Berlin: Polizei löst propalästinensisch geprägte Queer Pride auf

57 Menschen festgenommen:Berliner Polizei löst Queer Pride auf

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Wegen Angriffen auf Einsatzkräfte und antisemitischer Parolen hat die Polizei die "Internationalist Queer Pride" in Berlin aufgelöst. 57 Menschen wurden festgenommen.

Teilnehmer der Internationalist Queer Pride for Liberation (IQP) stehen in Berlin-Kreuzberg Polizisten gegenüber.

Die Polizei vermeldete 57 Festnahmen im Zusammenhang mit der Demonstration.

Quelle: Michael Ukas/dpa

Die Polizei hat die "Internationalist Queer Pride for Liberation" in Berlin wegen wiederholter Angriffe auf Einsatzkräfte und antisemitischer Parolen aufgelöst. Es seien 57 Menschen festgenommen worden, teilte die Polizei um kurz nach Mitternacht auf X mit.

Die Demonstranten sollen die Beamten am Samstag in Kreuzberg mit Flaschen und Fahnenstangen attackiert haben. Zudem seien Farbbeutel geflogen sowie Zeichen verfassungsfeindlicher und terroristischer Organisationen gezeigt worden. Laut Polizei wurden 17 Einsatzkräfte verletzt. Zu der Zahl verletzter Demonstranten machte eine Sprecherin keine Angaben.

X-Post der Polizei Berlin

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Zahlreiche Demonstranten mit Palästinabezug

Rund 10.000 Menschen nahmen nach Schätzungen der Polizei an der propalästinensisch geprägten Demonstration teil. Bei rund 800 Personen sprach die Polizei auf der Plattform X von einem propalästinensischen Bezug.

Zahlreiche Menschen hatten Palästina-Fahnen und sogenannte Palästinenser-Tücher, auch Kufiya genannt, dabei. Die Veranstalter forderten Solidarität für Palästina und riefen zu einem "antikolonialen, antirassistischen, antikapitalistischen Freiheitskampf" auf. Am Rande der Demonstration standen Menschen mit Israelflaggen und der Nationalflagge der Ukraine.

 Student Lahav Shapira äußert sich nach dem Prozess im Kriminalgericht Moabit.

In Berlin ist der Student verurteilt worden, der den jüdischen Studenten Lahav Shapira schwer verletzt hat. Das zuständige Gericht verurteilte ihn zu drei Jahren Haft.

17.04.2025 | 1:33 min

Die Veranstaltung wurde in unmittelbarer Nähe des Kottbusser Tors gestoppt. Eigentlich sollte sie am Oranienplatz enden. Trotz mehrmaliger Aufforderungen habe die Versammlungsleitung nicht entscheidend auf die Teilnehmenden einwirken können, teilte die Polizei auf X mit.

Quelle: dpa

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