Nächste Wahlperiode:Wagenknecht will BSW umbenennen
Allmählich habe sich der Name BSW etabliert - darum soll das Kürzel bleiben. Ihren Namen will Sahra Wagenknecht aber in der kommenden Legislatur aus dem Parteinamen lösen.
Kein Rückzug, nur ihr Name soll raus: Wagenknecht will BSW umbenennen
Quelle: dpa/Kay NietfeldDas Bündnis Sahra Wagenknecht soll in der nächsten Wahlperiode umbenannt werden - aber es soll beim Kürzel BSW bleiben. Dies sagte Parteigründerin Wagenknecht im sogenannten Spitzengespräch mit dem "Spiegel"-Journalisten Markus Feldenkirchen. Und:
Wir werden mit Sicherheit das Kürzel nicht ändern. Wir sind ja froh, dass die Leute inzwischen wissen, wer BSW ist.
Sahra Wagenknecht
Arbeitstitel: "Bündnis für Sicherheit und Wohlstand"
Eine Idee für den neuen Namen sei "Bündnis für Sicherheit und Wohlstand", bestätigte Wagenknecht. "Aber wir haben noch nichts entschieden." Im ersten Jahr nach der Parteigründung sei so viel zu tun gewesen. "Diese Frage war eine, die haben wir jetzt erstmal nach hinten geschoben."
Die Umbenennung wurde schon zuvor angekündigt. Wagenknecht hatte mehrfach gesagt, dass ihr Name zunächst für den Wiedererkennungswert gewählt worden sei. Jetzt sagte sie: "Das ist nicht für die Ewigkeit." Sie stellte aber klar, dass sie keine Rückzugspläne habe.
Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Dann sind Sie beim ZDFheute-WhatsApp-Channel richtig. Hier erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten auf Ihr Smartphone. Nehmen Sie teil an Umfragen oder lassen Sie sich durch unseren Podcast "Kurze Auszeit" inspirieren. Zur Anmeldung: ZDFheute-WhatsApp-Channel.
Mehr zum BSW
- Analyse
Parteitag in Bonn:BSW: Gefährlich nah an fünf Prozent
von Andrea Maurer Mohamed Ali im ZDF-Morgenmagazin:BSW-Co-Chefin rechnet mit Einzug in Bundestag
mit Video7:10Instagram, TikTok, X & Co.:Bei Followern liegen Wagenknecht und Weidel vorn
- Interview
Kanzlerkandidatin des BSW:Wagenknecht: "Habe mich damals auch geirrt"