Oppositionsführerin Machado will nach Venezuela zurückkehren

Südamerikanisches Land im Umbruch:Oppositionsführerin Machado will nach Venezuela zurückkehren

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Nach der Festnahme von Präsident Maduro kündigt Oppositionsführerin María Corina Machado ihre Rückkehr nach Venezuela an. Sie will den Übergang begleiten und Neuwahlen vorbereiten.

Friedensnobelpreisträgerin Machado im Weißen Haus

Machado nannte keinen konkreten Termin für ihre Rückkehr, erklärte jedoch, dass eines ihrer Ziele darin bestehen werde, sich "auf einen neuen und riesigen Wahlsieg" vorzubereiten.

02.03.2026 | 0:40 min

Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado hat ihre baldige Rückkehr in ihr Heimatland angekündigt. Sie werde "in wenigen Wochen" nach Venezuela zurückkommen, um den Übergang im Land zu begleiten, erklärte die Friedensnobelpreisträgerin in einer auf ihren sozialen Medien veröffentlichten Ansprache.

Der Übergang in eine Demokratie in Venezuela ist unaufhaltsam.

María Corina Machado, Oppositionsführerin in Venezuela

Demonstrierende in Venezuela halten Flagge und weiße Rosen

Nachdem Venezuelas Präsident Maduro von den USA festgenommen und entführt wurde, wagen viele geflohene Venezolaner die riskante Rückkehr in ihre Heimat – oft auf abenteuerlichen Wegen.

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Machado plant Rückkehr und Kandidatur bei Neuwahlen

Vor 80 Tagen habe sie das Land mit einer Mission verlassen. "Viele Venezolaner riskierten ihr Leben, damit ich heute hier sein und diese Mission erfüllen kann", sagte die 58-Jährige, die sich momentan in den USA aufhält. Das Volk rief sie auf, sich auf einen "neuen und gigantischen Wahlsieg" vorzubereiten.

Im vergangenen Dezember hatte die bis dahin im Untergrund lebende Politikerin den Friedensnobelpreis in Oslo persönlich entgegengenommen. Nach der Ergreifung des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro durch US-Elitesoldaten Anfang Januar hatte Machado zunächst die Einsetzung des Oppositionspolitikers Edmundo González Urrutia als Nachfolger gefordert. Später erklärte sie, selbst Präsidentin Venezuelas werden zu wollen.

Die venezolanische Oppositionsführerin Maria Corina Machado verlässt am 15. Januar 2026 nach einem Treffen mit US-Senatoren das Kapitol in Washington, D.C., USA, umringt von Sicherheitskräften, Medienvertretern und Anhängern.

Die venezolanische Oppositionspolitikerin Machado hat US-Präsident Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille überreicht. Trump sprach danach von einer "wundervollen Geste gegenseitigen Respekts“.

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Politischer Umbruch nach Festnahme Maduros

Seit dem Machtwechsel befindet sich das südamerikanische Land in einer Phase politischer Umbrüche. Die aktuelle Regierung unter der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez habe dieselbe Natur wie die vorherige, sagte Machado: "Es sind die, die gefoltert, verfolgt, eingesperrt haben, Menschen haben verschwinden lassen, umgebracht, enteignet und gelogen haben."

Quelle: dpa
Das ZDF berichtet regelmäßig über die Lage in Venezuela unter anderem in heute Xpress in dem Beitrag "Machado will nach Venezuela zurückkehren" am 02.03.2026 um XXX Uhr.

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