Trump reduziert Militärübungen mit Südkorea

"Feindseliges Signal" an Nordkorea:Trump reduziert Militärübungen mit Südkorea "wesentlich"

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US-Präsident Donald Trump will die Militärübungen der USA mit Südkorea verringern. Solche Übungen sendeten ein "völlig unangemessenes und feindseliges Signal" an Nordkorea.

USA und Südkorea bei Militärübung «Ulchi Freedom Shield»

Auch im vergangenen Jahr hatte die Militärübung der USA und Südkoreas "Ulchi Freedom Shield 25" zur Abschreckung Nordkoreas stattgefunden. (Archivbild)

Quelle: dpa

US-Präsident Donald Trump will mit Verweis auf seine "sehr gute Beziehung" zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un eine unmittelbar bevorstehende gemeinsame Militärübung mit Südkorea deutlich kleiner ausfallen lassen. Zudem ließ er durchklingen, dass die seit Jahren üblichen Manöver mit den südkoreanischen Streitkräften künftig auch ganz entfallen könnten.

Er sei nicht glücklich darüber, dass die USA vor langer Zeit solchen gemeinsamen Übungen zugestimmt hätten, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Diese sendeten ein "völlig unangemessenes und feindseliges Signal" an ein Land, das - solange er Präsident gewesen sei - keine Bedrohung dargestellt und sich respektvoll verhalten habe.

Deshalb, und weil es zu spät für eine Absage ist, habe ich Kriegsminister Pete Hegseth angewiesen, die gemeinsamen Militärübungen deutlich zu reduzieren!

Donald Trump, US-Präsident, auf der Onlineplattform Truth Social

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Das südkoreanische Verteidigungsministerium erklärte am Montag, die Militärübungen mit den USA würden wie geplant stattfinden. "Wir werden wie zuvor angekündigt und geplant verfahren", sagte ein Ministeriumssprecher. An den am Montag beginnenden Übungen sollen rund 18.000 südkoreanische Soldaten teilnehmen. Regierungsvertretern zufolge liegt der Schwerpunkt auf der Abwehr von Drohnen und Cyberangriffen sowie der Störung von GPS-Signalen.

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Der US-Präsident suchte in der Vergangenheit immer wieder Kontakt zu Nordkoreas Machthaber und traf ihn während seiner ersten Amtszeit mehrfach zu Gesprächen. Bei einem Gipfeltreffen in Hanoi im Jahre 2019 reiste Kim nach einem diplomatischen Eklat vorzeitig ab. Als Trump in seiner zweiten Amtszeit im Herbst 2025 auf Asien-Reise unterwegs war, äußerte er Interesse an einem weiteren Treffen mit Kim, das seither aber nicht zustande kam.

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Südkorea und Nordkorea befinden sich offiziell noch immer im Kriegszustand, der Koreakrieg endete 1953 nur mit einem Waffenstillstand.

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Quelle: dpa, AFP, Reuters
Über dieses Thema berichtete heute Xpress am 17.08.2016 ab 5:30 Uhr.

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