Unabhängigkeitstag der USA:Rechtsextreme Gruppe marschiert durch Washington
Am Unabhängigkeitstag der USA ist die rechtsextreme Gruppe "Patriot Front" durch die Hauptstadt Washington marschiert. Die Polizei beruft sich auf das Recht auf Meinungsfreiheit.
Die USA feiern den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit von Großbritannien. In einer Rede am Mount Rushmore warnte Trump vor einer angeblich "kommunistischen" Bedrohung durch Progressive.
04.07.2026 | 0:24 minMitglieder der nationalistischen US-Gruppierung "Patriot Front" sind am 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit durch die US-Hauptstadt Washington marschiert.
Fotos und Videos in sozialen Medien zeigten Dutzende maskierte Menschen mit Fahnen vor dem Hauptbahnhof Union Station und im Viertel Capitol Hill. Laut "Washington Post" marschierten Hunderte uniformierte Mitglieder der Gruppierung in Richtung des Kapitols. Die örtliche Polizeibehörde teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit:
Das Metropolitan Police Department verfolgt die heute Morgen im Viertel Eastern Market stattgefundenen Vorfälle, die unter das Recht auf freie Meinungsäußerung fielen.
Polizeibehörde
Trotz des Rechts "jedes Einzelnen, seine Meinung friedlich zu äußern", wollen sich die Beamten für die öffentliche Sicherheit der Einwohner und Besucher der Hauptstadt einsetzen. An diesem Samstag feiern die USA ihren 250. Geburtstag.
Am 4. Juli wird das 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung der USA auf dem Great American State Fair gefeiert. Trumps Slogan: „America is back” - doch viele Bürger erleben ihr Land als tief gespalten.
03.07.2026 | 2:35 min"Patriot Front" ist rechtsextreme und neonazistische Gruppierung
Die "Patriot Front" (Patriotische Front) ist nach Angaben der Anti-Diskriminierung-Organisation (ADL) und des gemeinnützigen Southern Poverty Law Centers (SPLC) eine rechtsextreme und neonazistische Gruppierung. Sie entstand im August 2017 als Abspaltung der Organisation "Vanguard America" nach rassistischen Ausschreitungen in Charlottesville im Bundesstaat Virginia.
Ziel der Gruppierung ist die Errichtung eines weißen Ethnostaates. Die Organisation fällt demnach durch straff durchorganisierte, teils unangemeldete Aufmärsche auf.
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