Nach Rücknahme der Strafe für US-Stürmer:Rote-Karte-Skandal: Trump bestätigt Anruf bei FIFA
Die Aufhebung der Roten Karte für US-Stürmer Balogun löste massive Kritik aus. Jetzt bestätigte US-Präsident Trump, FIFA-Chef Infantino um eine Überprüfung gebeten zu haben.
Bei einer Pressekonferenz gab US-Präsident Trump zu, bei Infantino angerufen zu haben. Während des Gesprächs habe er lediglich um die Überprüfung der roten Karte gebeten, nicht um eine Aufhebung.
06.07.2026 | 0:49 minUS-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass er FIFA-Präsident Gianni Infantino um die Überprüfung einer Roten Karte gegen den US-Stürmer Folarin Balogun gebeten hat. Er halte die Entscheidung des "schrecklichen" Schiedsrichters nicht für gerechtfertigt, erklärte Trump am Montag vor Journalisten im Oval Office.
Ich habe lediglich um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht glaube, dass es ein Foul war.
US-Präsident Donald Trump
Trump hatte sich zuvor in seinem Online-Netzwerk Truth Social bei der FIFA dafür bedankt, "dass sie das Richtige getan und eine große Ungerechtigkeit rückgängig gemacht hat".
Für René Adler ist die Rücknahme der Roten Karte für den US-Stürmer Balogun das "I-Tüpfelchen". Ideal wäre, so Adler, wenn der US-Verband den Spieler gegen Belgien nicht einsetzt.
06.07.2026 | 1:32 minBalogun gegen Belgien spielberechtigt
Die FIFA hatte am Sonntag die Rot-Sperre für Balogun aufgehoben und zur Bewährung ausgesetzt. Für die USA ist der Fall von großer Bedeutung: Am Dienstag (2 Uhr/MESZ) tritt das Team des Mitgastgebers im WM-Achtelfinale gegen Belgien an, der für die Mannschaft wichtige Stürmer wäre nun wieder spielberechtigt.
Trump argumentierte: "Ganz egal, was passiert, man muss ihnen erlauben, ihre besten Spieler einzusetzen". Zwei "großartige Athleten" seien zusammengestoßen und hätten sich ineinander verhakt, interpretierte Trump den Vorfall beim Sechzehntelfinale des US-Teams gegen Bosnien-Herzegowina.
Das war kein Fall, in dem jemand zugeschlagen hat, was, wie Sie wissen, etwas anderes wäre.
US-Präsident Donald Trump über den Vorfall.
Kritik an Trumps Einmischung
Trump war bislang bei keinem WM-Spiel vor Ort, wird aber spätestens zum Endspiel am 19. Juli in East Rutherford bei New York im Stadion erwartet. Die Aussetzung der Sperre hatte für große Kritik gesorgt.
Der belgische Verband forderte von der FIFA schriftlich eine Erklärung. Dies habe der Weltverband als formalen Einspruch gewertet und diesen als unzulässig abgewiesen, teilten die Belgier wenige Stunden vor Anpfiff des Spiels mit.
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