Sturzflut in Nepal und Tibet: Hoffnung auf weitere Überlebende

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Bergungsarbeiten im Himalaya:Nepal und Tibet: Rettungsdienste suchen nach Überlebenden

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Nach den verheerenden Sturzfluten im Himalaya steigt die Zahl der Toten und Vermissten. Rettungsteams suchen weiter nach Überlebenden. Zugleich warnen Behörden vor neuen Fluten.

Über dieses Thema berichteten verschiedene Sendungen, etwa ZDFheute live am 28.08.2026 ab 17:30 Uhr und die heute-Nachrichten am 28.08.2026 ab 19:00 Uhr.
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Mehr als 600 Tote nach Flut in Nepal

Nach der Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf mehr als 600 gestiegen. Wie die Polizei mitteilte, wurden bislang mindestens 616 Leichen geborgen. Zusammen mit den 7 in China gemeldeten Toten liegt die Gesamtzahl damit bei 623.  

Einige Tausend Menschen konnten laut Angaben der nepalesischen Behörden bereits gerettet werden. Allerdings werden in Tibet und Nepal zusammengenommen noch mehr als 2.500 Menschen vermisst, darunter auch ausländische Touristen. Regenfälle im Katastrophengebiet drohten am Samstag, die Rettungsarbeiten der Behörden zu erschweren.

Nepal bittet nach Flutkatastrophe um gezielte ausländische Hilfe

Nepal hat nach einer verheerenden Flutkatastrophe an seiner Grenze zu China um gezielte ausländische Hilfe gebeten, jedoch nicht bei den allgemeinen Such- und Rettungsarbeiten. Das sagt Außenminister Shisir Khanal am Freitag der Nachrichtenagentur "Reuters". 


Schlamm erschwert Rettungsaktionen in Nepal

Nach der zerstörerischen Sturzflut im Himalaya hat die Armee in Nepal die Such- und Rettungsaktionen intensiviert, stößt aber weiterhin auf große Probleme. "Der schwierigste Teil ist der abgelagerte Schlamm als Folge der Flutwelle", sagt Armeesprecher Raja Ram Basnet in Battar Bazar in der an Tibet grenzenden Provinz Bagmati. Dadurch sei es sehr schwierig, Hubschrauber in den betroffenen Gebieten wie Temure, Syabrubesi und Mailung zu landen oder zu starten. 

Derzeit sind laut Basnet unter anderem 14 Rettungshubschrauber in der Region im Einsatz. Die Rettungsaktionen seien verstärkt worden.


Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe

Arbeiter räumen im Gebiet Devighat im nepalesischen Distrikt Nuwakot Trümmer weg. Die Sturzflut hat Straßen, Gebäude und wichtige Infrastruktur in der Region schwer beschädigt.

Quelle: AP Photo/Rajesh Kumar Singh

Das ist am Freitag passiert

Die Zahl der Todesopfer nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ist auf mehr als 580 gestiegen. 2.500 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Die Rettungsarbeiten bleiben schwierig, weil Straßen, Brücken und Stromleitungen zerstört sind. Zudem erschwert die Gefahr weiterer Fluten den Einsatz der Helfer.

Das Auswärtige Amt hat erklärt, dass auch eine hohe einstellige Zahl deutscher Staatsangehöriger vermisst wird. Das Ministerium bemühe sich unter Hochdruck um Aufklärung, sagte ein Sprecher. Eine vierköpfige Familie konnte am Freitag in Sicherheit gebracht werden.

Lesen Sie mehr darüber im Liveblog von Freitag.


Quelle: ZDF, dpa, AFP, Reuters, AP
Über dieses Thema berichteten verschiedene Sendungen, etwa ZDFheute live am 28.08.2026 ab 17:30 Uhr und die heute-Nachrichten am 28.08.2026 ab 19:00 Uhr.
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  1. Rettungshubschrauber auf einem Militärlager am 28.08.2026 in der Stadt Battar Bazar, im nepalesischen Distrikt Nuwakot.

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  2. Rettungskräfte suchen nach Vermissten in Nuwakot, Nepal, am 28.08.2026.

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  3. Angehörige von Flutopfern stehen vor dem Armeestützpunkt, in den Überlebende nach einer Sturzflut im Dorf Devighat im nepalesischen Distrikt Nuwakot per Hubschrauber gebracht werden.
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