US-Präsident Trump: IS-Vizechef "auf dem Schlachtfeld eliminiert"

US-Präsident verkündet Tötung:Trump: IS-Vizechef bei US-Mission ausgeschaltet

|

Donald Trump hat die Tötung eines ranghohen IS-Kommandeurs bekanntgegeben. Abu-Bilal al-Mainuki werde "die Menschen in Afrika nicht länger terrorisieren", so der US-Präsident.

Trump China

Nach Angaben von Präsident Trump hat das US-Militär den ranghohen IS-Kommandeur Al-Mainuki getötet.

16.05.2026 | 0:26 min

Das US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump gemeinsam mit den Streitkräften Nigerias den Vizechef der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) getötet. Bei einer "sorgfältig geplanten und äußerst komplexen Mission" der US-Streitkräfte sei "die weltweite Nummer zwei des IS", Abu-Bilal al-Mainuki, "auf dem Schlachtfeld eliminiert" worden, erklärte Trump in der Nacht zu Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Er wird die Menschen in Afrika nicht länger terrorisieren oder dabei helfen, Einsätze gegen Amerikaner zu planen.

Donald Trump, US-Präsident

Die weltweite Handlungsfähigkeit des IS sei damit deutlich geschwächt worden, schrieb Trump. In seinem Post machte er keine weiteren Angaben zu dem Militäreinsatz - weder zum Zeitpunkt und Ort noch zu möglichen weiteren Opfern.

Es blieb auch unklar, ob es sich bei dem Vorgehen der US-Streitkräfte eher um einen unterstützenden Einsatz aus der Luft handelte oder ob auch US-Soldaten am Boden im Einsatz waren.

Mitteilung von Donald Trump

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.

Trump: Al-Mainuki aktivster Terrorist der Welt

Der getötete Kommandeur sei der "aktivste Terrorist der Welt", erklärte Trump weiter. Al-Mainuki habe geglaubt, sich "in Afrika verstecken zu können".

Aber er wusste nicht, dass wir über Quellen verfügen, die uns über alles, was er tat, auf dem Laufenden hielten.

Donald Trump, US-Präsident

Die USA hatten 2023 Sanktionen gegen den IS-Anführer verhängt. Er soll demnach 1982 als nigerianischer Staatsbürger geboren worden sein. Trump dankte der nigerianischen Regierung für die Zusammenarbeit. Daher drängt sich die Vermutung auf, dass der Militäreinsatz in Nigeria stattgefunden hatte.

Eines der von Islamisten getöteten Opfer

Islamistische Terroristen haben zwei Dörfer im Westen Nigerias attackiert und dabei mindestens 160 Menschen getötet. Die Täter sollen Verbindungen zur Terrorgruppe Islamischer Staat haben.

04.02.2026 | 0:25 min

IS und Boko Haram erschüttern Nigeria

Der IS ist im Westen Afrikas stark vertreten. Im Norden und Nordosten Nigerias sind mehrere Terrorgruppen aktiv, darunter die Islamisten von Boko Haram und auch IS-Ableger. Der Norden des Landes grenzt zudem an den Sahelstaat Niger, wo ebenfalls mehrere Terrorgruppen aktiv sind.

Oberster Chef des IS ist nach US-Angaben seit 2023 Abu Hafis al-Haschimi al-Kuraischi. Er ist der inzwischen fünfte Mann an der Spitze der Terrormiliz, seit diese im Sommer 2014 in Syrien und im Irak ein "Kalifat" ausrief.

Wichtiger Hinweis in eigener Sache

Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt.

Mit ZDFheute als hinterlegter Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick.

→ Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen


Quelle: AFP, dpa
Über dieses Thema berichtet ZDFheute Xpress am 16.05.2026 ab 9:43 Uhr.

Mehr zu islamistischem Terror in Nigeria

  1. Eines der von Islamisten getöteten Opfer

    Komplexe Sicherheitskrise im Land:Etliche Tote bei Angriff auf Dörfer in Nigeria

    mit Video0:25

  2. Donald Trump

    Unterstützung von nigerianischer Regierung:USA greifen mutmaßliche IS-Kämpfer in Nigeria an

    mit Video1:51

  3. US-Präsident Donald Trump beantwortet Fragen von Reportern während eines Rundtischgesprächs über kriminelle Kartelle im State Dining Room des Weißen Hauses.

    Vorwurf der "Tötung von Christen":Trump droht Nigeria mit Militärschlägen


  4. Nigerianische Soldaten stehen an einem Wachposten im Bundesstaat Borno

    An der Grenze zu Kamerun:Mindestens 60 Tote bei Dschihadisten-Angriff in Nigeria

    mit Video2:36