Kampf vor Weißem Haus: US-Regierung vertieft Kooperation mit UFC

Kurz vor Kampf am Weißen Haus:US-Regierung vertieft Kooperation mit Kampfsportliga UFC

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An Trumps 80. Geburtstag soll ein Käfigkampf vor dem Weißen Haus stattfinden. Kurz vor dem umstrittenen Event baut die Regierung die Zusammenarbeit mit der Kampfsportliga UFC aus.

Donald Trump mit erhobener Faust als Schattenriss vor US-Flagge, darunter Schriftzug: "Der Trump Effekt - Brot und Spiele am Weißen Haus", rechts oben: Foto von Donald Trump mit etwas geöffnetem Mund, darunter ein Kampfkäfig vor dem Weißen Haus und Publikum, abgebildet in einem Ringbuch

Für US-Präsident Donald Trump läuft es in Umfragen nicht gut. Mit befremdlich anmutenden Sportveranstaltungen wie einem Käfigkampf am Weißen Haus will er Sympathien zurückgewinnen.

08.06.2026 | 57:20 min

Kurz vor dem geplanten Kampfspektakel vor dem Weißen Haus hat US-Außenminister Marco Rubio eine Absichtserklärung für eine Partnerschaft mit der für martialische Käfigkämpfe bekannten Profi-Liga Ultimate Fighting Championship (UFC) unterzeichnet.

Ziel ist nach Angaben des Außenministeriums, Initiativen im Bereich der "Sportdiplomatie" zu stärken und beim weltweiten Ausbau der Mixed Martial Arts (MMA) zusammenzuarbeiten.

Rubio: "Vereinte Nationen des Kämpfens"

Die UFC ist die größte Profi-Liga für MMA, einen vor allem in den USA beliebten Kampfsport, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint.

Rubio bezeichnete die UFC bei der Unterzeichnung mit deren Boss, dem glühenden Trump-Unterstützer Dana White, als die "Vereinten Nationen des Kämpfens, wenn man bedenkt, wie viele Länder vertreten sind". Die Sportart bringe Zuschauer mit unterschiedlichsten Hintergründen zusammen.

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Käfigkampf zu Trumps 80. Geburtstag

Auch US-Präsident Donald Trump saß schon mehrfach bei UFC-Kämpfen im Publikum. Zu seinem 80. Geburtstag an diesem Sonntag sind Käfigkämpfe vor dem Weißen Haus geplant. Offizieller Anlass sind die Feierlichkeiten rund um den 250. Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten, der allerdings auf den 4. Juli datiert ist.

Der US-Außenminister pries das Event an diesem Wochenende schon jetzt als "unglaubliche, historische" Erfahrung - eine demonstrative Begeisterung, die längst nicht alle in den USA teilen.

Nachrichten | Politik
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Klage gegen UFC-Kampf vor dem Weißen Haus

An dem geplanten Käfigkampf gibt es viel Kritik. Um ihn zu verhindern, reichte die Organisation Public Integrity Project Anfang des Monats im Namen zweier US-Bürger Klage vor einem Bundesgericht ein. Darin heißt es, die geplante Veranstaltung sei das Ergebnis massiver Korruption, ihre Genehmigung illegal.

Die Kläger werfen Trump vor, UFC-Boss White und seinen Firmen Zugang zum Weißen Haus und dem Lincoln Memorial zu gewähren, "um ein privates, gewinnorientiertes Sportevent zu veranstalten - mit all den Werbe- und Branding-Möglichkeiten, die ein solcher Zugang mit sich bringt". Die Genehmigung verletze Regeln des National Park Service, die Sportevents auf Bundesparkgelände untersagten. Zudem dürften ohne Umweltprüfung und Zustimmung des Kongresses keine Bauten vor dem Weißen Haus errichtet werden.

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Kampf vor dem Weißen Haus: Mehr als 120.000 Besucher erwartet

Dort ist für das Event ein Käfig im UFC-typischen Oktagon-Format aufgebaut worden, umgeben von Zuschauertribünen und überspannt von einer riesigen Kuppelkonstruktion.

Auf den Rängen sollen mehr als 4.000 Zuschauer Platz haben, bei einem Fan-Fest im Ellipse-Park zwischen dem Weißen Haus und dem Washington Monument werden zudem mehr als 120.000 Besucher erwartet, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht.

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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete der auslandsjournal-Podcast "Der Trump Effekt" in "Folge 62: Brot und Spiele am Weißen Haus" am 08.06.2026 ab 20:36 Uhr.

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