Selenskyj beklagt fehlende Warnung vor Russlands Angriffen

Moskau attackiert Kiew:Selenskyj beklagt fehlende Warnung vor Russlands Angriffen

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Nach Russlands Angriffen auf Kiew erklärt Wolodymyr Selenskyj, die Partner hätten die Ukraine nicht vorgewarnt. Der Beschuss beschädigte landesweit mehr als zehn Energieanlagen.

Russia Ukraine War

Fangnetze gegen russische Drohnen, eine Rampe für eine Pontonbrücke: In Kiew prägt der Krieg das Stadtbild. Der Winter naht, der Partner jenseits des Atlantiks ist unzuverlässig.

19.10.2026 | 2:35 min

Die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut nicht von ihren Partnern vor russischen Angriffen gewarnt worden. Der nächtliche russische Beschuss habe landesweit mehr als zehn Energieinfrastruktureinrichtungen beschädigt und damit mehr als einer halben Million Menschen den Zugang zu Licht, Heizung und fließendem Wasser gekappt, teilte Selenskyj in sozialen Medien mit.

Post von Selenskyj bei X

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Russland habe 16 ballistische Raketen auf die Hauptstadt Kiew und die umliegende Region abgefeuert, sagte Selenskyj. Behördenvertreter in der Hauptstadt berichteten, eine 21-jährige Frau sei dabei ums Leben gekommen.

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Ein mögliches Treffen zwischen China, den USA und Russland sorgt für große Besorgnis. Die Befürchtung: Die Ukraine könnte dabei außen vor bleiben. ZDF-Reporter Dara Hassanzadeh berichtet aus Kiew.

19.10.2026 | 1:57 min

Rubio betont fortgesetzten Austausch von Geheimdienstinformationen

Der Austausch von Geheimdienstinformationen hat der Ukraine bisher geholfen, russische Raketen abzuwehren und den Vormarsch Moskaus aufzuhalten. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, Washington habe die Bereitstellung von Geheimdienstinformationen an Kiew nicht eingestellt. Sein Außenminister Marco Rubio bekräftigte diese Angabe am Montag. Rubio erklärte, er habe keine Informationen über den russischen Angriff der vorangegangenen Nacht.

Zusätzlich behindern nach Selenskyjs Angaben Beschränkungen bei der Nutzung der militärischen Version des Satelliten-Internetdienstes Starlink des US-Unternehmens SpaceX die ukrainischen Drohneneinsätze. Derzeit macht auch ein gravierender Mangel an Patriot-Luftabwehrsystemen aus US-Produktion die Ukraine verwundbarer.

Angehörige und Freunde von Kriegsgefangenen nehmen am 18. Oktober 2026 an einer Kundgebung auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew teil und fordern angesichts des russischen Einmarsches in die Ukraine eine Beschleunigung des Austauschs gegen russische Gefangene.

Drohnennetze und Nächte in der Metro: Kiew bereitet sich auf einen harten Winter vor. Trumps Kehrtwende trifft die Menschen. Verachtung und Erschöpfung prägen die Stadt.

18.10.2026 | 3:05 min

Angriffe auf Kiew beschädigen auch Schulen und Metrostation

Die örtliche Militärverwaltung teilte mit, in der Hauptstadt Kiew seien am Montag unter anderem eine Arztpraxis und eine Metrostation getroffen worden. Außerdem habe es Schäden an Schulen und einer Sportstätte gegeben. In einem 25-stöckigen Hochhaus sei ein Feuer ausgebrochen.

Die ukrainische Luftwaffe erklärte, Russland habe mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und 269 Drohnen angegriffen. Die Flugabwehr habe 243 Drohnen und vier Raketen abgefangen beziehungsweise unschädlich gemacht. Die übrigen Geschosse seien an 25 Orten eingeschlagen. Außerdem seien Trümmer abgeschossener Flugkörper niedergegangen.

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, es habe ein Rechenzentrum des Unternehmens Datagroup und ein Logistikzentrum des Rüstungsunternehmens Fire Point angegriffen, wo Bauteile für Drohnen und Marschflugkörper vom Typ Flamingo gelagert hätten. Außerdem seien eine Fabrik für Drohnenteile, eine Anlage für Polymerwerkstoffe und ein Lager für Raketen in einem Lokomotivdepot getroffen worden. Darüber hinaus hätten die Streitkräfte einen Massengutfrachter im Schwarzen Meer angegriffen, der militärische und militärisch nutzbare Fracht geladen habe.

SGS Kuleba Slomka

"Wenn wir aufgeben, werden die Dinge für uns nicht besser, denn wenn er gewinnt, dann wird es für uns viel schlimmer", sagt der ehemalige Außenminister der Ukraine, Dmytro Kuleba.

18.10.2026 | 9:00 min

Trump macht Selenskyj wiederholt Vorwürfe

Trump wirft Selenskyj vor, kein Interesse an einem Ende des Krieges zu haben. Gleichzeitig kommen die Bemühungen Washingtons um einen Frieden nicht voran. Auch eine kürzlich von Trump geforderte Waffenruhe, die die Energieinfrastruktur beider Länder schützen sollte, wurde nicht umgesetzt.

Selenskyj erklärte, die Ukraine habe den Krieg nie gewollt. "Wir haben buchstäblich JEDEN Versuch unserer Partner begrüßt, diesen Krieg zu einem würdigen Ende zu bringen", erklärte er in den sozialen Medien. "Wir haben auf JEDEN Vorschlag für einen Waffenstillstand positiv reagiert." Der Krieg gehe nur weiter, weil Russland seine Angriffe fortsetze.

Aktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog:

Russland greift die Ukraine an
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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.
Archiv: Ukrainischer Präsident Selenskyj
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Quelle: AP
Über die Lage in der Ukraine berichtete das ZDF in mehreren Sendungen, darunter im heute journal am 18.10.2026 ab 21:45 Uhr.

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