Schulausfälle und blockierte Straßen:Glatteis und Schnee in Teilen Deutschlands
Schneefall, Glätte und Kälte machen Teilen Deutschlands zu schaffen, Schulen bleiben teilweise geschlossen. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin.
Im Westen und Nordwesten Deutschlands kam es wegen einer gefährlichen Mischung aus Schneefall und Regen zu zahlreichen Unfällen und Verkehrsbehinderungen.
04.02.2026 | 1:37 minStarker Schneefall hat in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland bereits am Dienstag für eine geschlossene Schneedecke, eingeschränkte Mobilität, blockierte Verkehrswege und Glatteis gesorgt.
In Teilen Deutschlands müssen sich die Menschen wegen des Winterwetters auch am Mittwoch auf glatte Straßen einstellen.
Auf Rügen, Deutschlands größter Insel, türmen sich meterhohe Eiswände. In Rheinland-Pfalz und Hessen sorgte der plötzliche Schneefall für zahlreiche Unfälle und Staus.
03.02.2026 | 1:12 minSchulen bleiben teils geschlossen
In Bremen und großen Teilen Niedersachsens bleiben die Schulen auch heute geschlossen. Einige Schulen in Hessen und die Schulen in Bremen und Bremerhaven stellen auf Distanzunterricht um. In Niedersachsen kündigten mehrere Landkreise und kreisfreie Städte an, dass die Schülerinnen und Schüler heute zu Hause bleiben sollen.
Nach starken Schneefällen in Hessen gibt es vielerorts weiterhin Verkehrsbehinderungen. Nach Angaben der Autobahnpolizei fuhren sich immer wieder LKW fest, größere Unfälle gab es wohl nicht.
04.02.2026 | 0:19 minLkw blockieren Straßen in Hessen
Nach schweren Schneefällen steht in Mittel- und Osthessen vielerorts der Verkehr auf Straßen und Autobahnen. Immer wieder fahren sich Lastwagen im Schnee fest, wie ein Polizeisprecher in der Nacht sagte. Die Lage sei "unübersichtlich". Manche Autofahrer stünden seit Stunden im Stau. Auf den Straßen kam es zu vielen Unfällen, in Hessen starb ein 51-jähriger Mann.
Ein Schneefallgebiet rückt weiter Richtung Nordosten. Im Südwesten wird es trocken und sonnig.
04.02.2026 | 3:07 minDas "Problemkind" sei derzeit die B49, sagte der Sprecher. Ab Leun sei die Straße in Richtung Limburg voll gesperrt. Mehrere Lastwagen standen dort demnach quer auf der Fahrbahn. Witterungsbedingt sei es derzeit nur schwer möglich, die Lkw zu bergen. Die Sperrung könne noch Stunden dauern.
Auch auf der A5 im Wetteraukreis in Richtung Süden ließen festgefahrene Lastwagen den Verkehr immer wieder stillstehen. In Osthessen standen mehrfach Lastwagen auf der A7 und A4 quer. Der Verkehr staute sich, laufe nun aber wieder an, sagte ein Sprecher am Morgen.
Auf der A3 zwischen Raunheim und Idstein staute es sich der Verkehr zwischenzeitlich auf knapp 30 Kilometern Länge. Auch auf den Autobahnen 66, 671 und 643 gab es lange Staus. Mehrere Städte und Kreise stellten den Busverkehr ein.
Die Deutsche Bahn meldete Verspätungen und Zugausfälle, etwa zwischen Berlin und Hannover sowie zwischen Köln und Frankfurt am Main.
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Blitzeis auf der A1 in Niedersachsen, Glatteis in Bremen
Blitzeis führte in der Nacht und am frühen Morgen auf der Autobahn 1 zwischen Osnabrück und Bremen zu zahlreichen Unfällen. An zwei Stellen ist die Fahrbahn weiter gesperrt, wie die Verkehrsmanagement-Zentrale Niedersachsen mitteilte. Vor allem mit Lastwagen sei es vermehrt zu Glätteunfällen gekommen.
Wegen anhaltender Eisglätte hat der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) die Müllabfuhr im gesamten Stadtgebiet am Mittwoch eingestellt. Nach Angaben des OSB sei ein sicherer Einsatz der tonnenschweren Fahrzeuge vor allem in Nebenstraßen und Wohngebieten derzeit nicht gewährleistet.
Frost sorgt im Norden für Probleme bei Akkuzügen
Der Dauerfrost im Norden sorgt aktuell für Einschränkungen bei den Akkuzügen der Nordbahn. Aufgrund witterungsbedingter Fahrzeugstörungen sei der Betrieb in den Akku-Netzen bis 11 Uhr eingeschränkt, teilte die Nordbahn auf ihren Internetseiten mit.
Betroffen sind demnach mehrere Verbindungen, unter anderem zwischen Neumünster und Bad Oldesloe sowie zwischen Kiel und Rendsburg.
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Neuschnee, Wind und Glätte in Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern werde es in den kommenden Tagen wieder schneien, so der DWD. Der Schneefall soll von Süden aufkommen und im Laufe des Vormittags nach Norden ziehen und sich abschwächen. Ein bis zwei Zentimeter Neuschnee sind vorausgesagt.
In Vorpommern könnte am Donnerstag auch gefrierender Regen für Glätte sorgen. Die Temperaturen steigen laut DWD etwas, bleiben aber frostig.
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