Der Winter geht weiter:Schneegestöber und Glätte: Zahlreiche Verkehrsunfälle
In der Nacht und am Vormittag ist ein Schneeband über weite Regionen Deutschlands gezogen. Vielerorts gab es Verkehrsunfälle. Mittags ließ der Schneefall nach - neuer soll kommen.
Vom Ruhrgebiet bis nach Franken hat es heute wieder geschneit. Vor allem im Südwesten hat Glatteis für Unfälle und Einschränkungen im Verkehr gesorgt. Am Frankfurter Flughafen fallen Flüge aus.
19.02.2026 | 1:34 minSchneereiches Winterwetter hat am Donnerstag in mehreren Bundesländern von Hessen über Rheinland-Pfalz für zahlreiche Verkehrsunfälle gesorgt. Auch am Mittag ließ der Schneefall nur langsam nach. Für Bayern und die Alpen sind laut Deutschem Wetterdienst weitere Schneefälle vorhergesagt.
Bei den Unfällen gab es laut Polizei überwiegend Blechschäden. Im hessischen Offenbach etwa setzten Schnee und Glätte am frühen Morgen ein. Mit Beginn des Berufsverkehrs kam es daher zu zahlreichen Unfällen. Mehrere Autos rutschten in Straßengräben.
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Ausfälle am Frankfurter Flughafen und lange Staus
Auf der Autobahn 661 bei Langen ereignete sich ein Unfall, bei dem eine Frau verletzt wurde. Auf der A3 kam es zwischen Würzburg und Frankfurt zu einem kilometerlangen Stau, weil Lastwagen quer feststeckten. Die Strecke blieb über Stunden gesperrt. Ähnliches ereignete sich auf der A5 zwischen Kassel und Frankfurt.
Im Südwesten kommt es zu Niederschlag, später zieht Schnee aus den Alpen ins Land. Nordöstlich bleibt es trocken und bewölkt bei leichtem Frost und auffrischendem Wind. Die Tageshöchsttemperatur liegt bei 11 Grad.
19.02.2026 | 3:02 minAm Flughafen Frankfurt am Main kam es durch die Witterungsbedingungen zu Verzögerungen und zu einzelnen Flugausfällen. Auch im öffentlichen Nahverkehr kam es zu Einschränkungen. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund musste in einigen Regionen Hessens den Betrieb zeitweise einstellen. In einigen Landkreisen in Hessen sagten Schulen den Präsenzunterricht ab.
90 wetterbedingte Polizeieinsätze in Unterfranken
In Rheinland-Pfalz ließ der Schnee Bäume umstürzen. Dadurch kam es zu zwei Unfällen. In Bayern kam es durch den Schnee ebenfalls zu Behinderungen. In Unterfranken rückte die Polizei zu 90 wetterbedingten Einsätzen aus, wie die Beamten mitteilten. Dazu zählten 55 Unfälle. Meistens handelte es sich um liegengebliebene Lastwagen und Autos, die von der Straße abkamen.
Das Wetter am Donnerstag im Überblick.
Quelle: ZDFAuf einer mit Schneematsch bedeckten Bundesstraße im Schwarzwald durchbrach ein Lastwagen die Leitplanke. Das tonnenschwere Fahrzeug rutschte einen Abhang in ein abschüssiges Waldstück nahe Titisee-Neustadt hinunter, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Glättegefahr auf gefrorenen Böden
Der Deutsche Wetterdienst hatte für Teile von Hessen und Rheinland-Pfalz vor Schnee und Frost gewarnt. In Staulagen seien bis zu 20 Zentimeter Schnee möglich, hieß es. Die Warnungen wurden am späten Vormittag aufgehoben. In einigen Orten schneite es mittags noch leicht. In Teilen von Baden-Württemberg und Bayern ging der Schnee in Regen über.
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Je nach Region fallen Schnee und Regen teils auf gefrorene Böden - es besteht vielerorts Glatteisgefahr. Die Temperaturen liegen laut Vorhersage zwischen minus drei und plus fünf Grad, im Breisgau bis zu elf Grad.
30 Zentimeter Schnee für Alpen und Bayern erwartet
Der Wetterdienst warnte vor einsetzendem Schnee in Bayern und in den Alpen seit dem Mittag. An den Alpen seien zwischen 20 und 30 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. In Staulagen könne es noch höher werden. Der Schneefall soll am Freitag nachlassen. Am Wochenende soll es milder werden.
Von Südwesten kommt Regen und Schnee auf. Schnee fällt dann vor allem von NRW über Hessen bis nach Franken. Ein zweites Schneefallgebiet breitet sich dann am Nachmittag von den Alpen her vor allem über Bayern aus.
Özden Terli, ZDF-Wetterexperte
Am Wochenende mildere Temperaturen
Auch am Freitag kann es anfangs an den Alpen weiter schneien. Sonst soll es laut Wetterdienst vielfach heiter und trocken werden. Dann kündige sich merkbare Milderung an, hieß es. "Diese kommt von Westen und sorgt für Temperaturen bis 8 Grad, bringt aber auch Regen mit einer neuen Front mit sich."
Im Nordosten kann es leichten Dauerfrost geben. Am Samstag werden die Temperaturen laut Vorhersage mit sieben bis 13 Grad im Westen etwas milder. Allerdings bleibe es überwiegend bedeckt und regnerisch.
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