Tausende mussten fliehen:Brände in Malibu: Wetter macht Hoffnung
Tausende Menschen mussten fliehen: Im kalifornischen Küstenort Malibu hat sich ein Waldbrand rasant ausgebreitet. Meteorologen machen allerdings Hoffnung.
Im kalifornischen Malibu ist ein Waldbrand aus dem Hinterland bis an die Strände vorgedrungen. Tausende sind aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen.
11.12.2024 | 0:15 minDer Waldbrand in der kalifornischen Küstenstadt Malibu hat sich deutlich ausgeweitet. Es stehe eine Fläche von 16 Quadratkilometern in Flammen, teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit.
Der Brand sei über Nacht um fast 40 Prozent angewachsen, sagte der Leiter der Feuerwehr im Landkreis Los Angeles, Anthony Marrone. Mindestens 7.500 Gebäude, vor allem Wohnhäuser, waren laut den Behörden bedroht, Medienberichten zufolge sind mindestens 18.000 Menschen von Evakuierungen betroffen. Berichte über Verletzte oder Tote gab nicht.
Mehr als 1.500 Feuerwehrleute kämpften gegen den Waldbrand, viele von ihnen in steilen Schluchten. "Das tiefe und zerklüftete Gelände sowie die starken Winde und die niedrige Luftfeuchtigkeit stellen die Feuerwehrleute weiterhin vor große Herausforderungen", teilte die Feuerwehr mit.
Im kalifornischen Malibu ist ein Waldbrand aus dem Hinterland bis an die Strände vorgedrungen. Tausende sind aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen.
11.12.2024 | 0:15 minMeteorologen machen Hoffnung
Der Nationale Wetterdienst erklärte, die stärksten Santa-Ana-Winde mit Böen von mehr als 60 Kilometer pro Stunden seien inzwischen abgeklungen. "Heute Morgen geht es uns viel besser als in den letzten mehr als 30 Stunden", sagte der Bürgermeister von Malibu, Doug Stewart.
Auch wenn eine Wetterbesserung erwartet wurde, rechneten die Meteorologen dennoch damit, dass die böigen Winde bis Mittwoch anhalten würden, insbesondere in den Bergen. Die Santa-Ana-Winde sind trockene Böen, die aus dem Landesinneren in Richtung Küste fegen und feuchte Luftmassen zurückdrängen.
Der Kampf gegen die Großfeuer im September in Kalifornien im ZDFheute Video.
12.09.2024 | 1:19 minBeliebtes Promi-Paradies
Malibu liegt rund 50 Kilometer westlich von Los Angeles. Er ist als Wohnort vieler Filmstars bekannt. "Beängstigende Zeiten", schrieb Oscar-Preisträgerin Mira Sorvino ("Geliebte Aphrodite") auf der Plattform X. Sie habe ihr Haus mitten in der Nacht mit Kindern und Haustieren geräumt.
X-Post von Mira Sorvino
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Das Feuer macht keinen Halt vor den Villen in Malibu.
Quelle: APAuch Cher musste ihr Haus verlassen. Die Sängerin sei mit ihren Haustieren in einem Hotel untergekommen. Das teilte ihre Sprecherin der "New York Times" mit. Betroffen ist auch Dick Van Dyke. Er habe sich mit seiner Frau vor diesen "schrecklichen Feuern" in Sicherheit gebracht. Das schrieb der Schauspieler auf Facebook.
Das "Franklin Fire" war am späten Montagabend (Ortszeit) ausgebrochen. Bislang gelang es nicht, den Brand einzudämmen. Angesichts des Klimawandels warnen Experten, dass es öfter brennen könnte. Die Feuer entfalteten künftig auch mehr Zerstörungskraft.
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