Ferienstart und Baustellen:Wo Sie mit langen Oster-Staus rechnen müssen
Gleich in zehn Bundesländern beginnen am kommenden Wochenende die Osterferien. Viele fahren mit dem PKW in Urlaub. Auf welchen Strecken Urlauber mit langen Staus rechnen müssen.
Zu Ostern sind viele unterwegs. Wann es besonders eng wird, welche Strecken betroffen sind und wie sich die Fahrt besser planen lässt.
26.03.2026 | 0:41 minDer Start in den Osterurlaub könnte für Autofahrerinnen und Autofahrer zur Geduldsprobe werden. Den meisten Verkehr erwarten Experten am Freitag (27. März), wenn in zehn Bundesländern fast gleichzeitig die Ferien beginnen.
Auch am Samstagvormittag (28. März) sowie am Gründonnerstag und am Ostermontag könnte es viele Staus geben, schreibt der Automobilclub ADAC in einer Prognose.
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Berlin
- Brandenburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Saarland (07.04.2026)
- Sachsen (03.04.2026)
- Thüringen (07.04.2026)
- Bremen (seit 23.03.2026)
- Niedersachsen (seit 23.03.2026)
- Hamburg
Quelle: www.schulferien.org
Hohes Verkehrsaufkommen Richtung Wintersportgebiete vermutet
Viele Autobahn-Baustellen würden zusätzlich für Engpässe sorgen, heißt es darin. Dabei müsse auch mit kurzfristigen Vollsperrungen gerechnet werden, wie auf der A7, A26 und A40.
Diese Woche Freitag soll es vor allem auf den Hauptrouten Richtung Nord- und Ostsee sowie in die Alpen und die Mittelgebirge zu Staus kommen:
Aufgrund der frühen Osterferien zieht es viele Urlauber in Wintersportgebiete.
Stauprognose des ADAC
Auf deutschen Autobahnen gab es 2025 insgesamt 866.000 Kilometer Stau - 7.000 mehr als in 2024, hat der ADAC errechnet. Ursachen seien meist Baustellen und ein hohes Verkehrsaufkommen.
05.02.2026 | 0:24 minVor allem am Freitagnachmittag sei mit Staus zu rechnen, wenn Berufsverkehr und Reisewelle aufeinander träfen, so der ADAC weiter. Erst im Verlauf des Samstags werde sich die Lage wieder entspannen.
Für entspanntes Fahren in den Urlaub empfiehlt der Verkehrsclub, die Hauptreisetage zu vermeiden. So werde es beispielsweise am Ostersonntag (5. April) auf den Fernstraßen mutmaßlich sehr ruhig zugehen.
Staugefahr hoch an Gründonnerstag und Ostermontag
Nach Einschätzung des ADAC gilt auch der Gründonnerstag (2. April) als ein Hauptreisetag, wenn viele über die Osterfeiertage zu ihren Familien oder in einen Kurzurlaub fahren. Die Rückreisewelle dürfte dann vor allem am Ostermontag (6. April) rollen.
Verkehrsunternehmen in Deutschland haben das Ziel verfehlt, mehr Menschen zum Umstieg auf Bus und Bahn zu bewegen, teilte deren Verband mit.
27.01.2026 | 1:47 minAls besonders staugefährdet stuft der ADAC an diesen Tagen gleich 15 Autobahnen quer durch Deutschland ein, darunter die:
- A1 von Fehmarn über Hamburg nach Osnabrück sowie von Köln nach Dortmund
- A2 zwischen Oberhausen und Berliner Ring
- A6 von Heilbronn bis Pilsen
- A8 von Karlsruhe über München nach Salzburg.
Staugefahr auch in Österreich und der Schweiz
Eng werden dürfte es der Prognose zufolge auch in Österreich etwa auf der Tauernautobahn, der Inntalautobahn und der Brennerautobahn. In der Schweiz gelten unter anderem die A2 von Luzern über den Gotthard bis nach Chiasso und die A3 von Basel nach Chur als stauanfällig. In Italien könnte dies vor allem auf die Brennerroute zutreffen.
Mit hohem Verkehrsaufkommen rechnet der ADAC zudem in beliebten Urlaubsregionen Südtirols wie dem Pustertal, dem Grödnertal oder dem Vinschgau.
An vielen Orten in Deutschland wird es bald Baustellen geben - Autobahnen und Bundesstraßen werden ausgebaut. An der Freigabe dafür gibt es Lob und Kritik.
03.12.2025 | 2:28 minDurchfahrtsverbote auf Ausweichrouten
Aber warum nicht den Stau auf der Autobahn einfach auf der Landstraße umfahren mit Hilfe eines Routenplaners? Zumindest in Bayern keine gute Idee. Nach dem Vorbild Tirols ist das hier entlang besonders geplagter Strecken nämlich verboten.
Kommunen entlang der viel befahrenen Autobahnen A8 und A93 haben nämlich Durchfahrtsverbote verhängt, weil die Autos in so manchen Ortschaften Stoßstange an Stoßstange standen. Nun weisen entsprechende Schilder darauf hin.
Und das wird auch kontrolliert, wie das bayerische Innenministerium Anfang März mitteilte. In den vergangenen Monaten habe die Polizei Tausende Fahrzeuge zurückgeschickt.
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