Der Sommer naht: DLRG mahnt zu Vorsicht beim Baden im See

Wetteraussichten an Pfingsten:Der Sommer naht: DLRG mahnt zu Vorsicht beim Baden im See

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Am langen Wochenende soll es sommerlich warm werden. So manche zieht es da zum Baden an den See. Rettungsschwimmer warnen vor leichtsinnigem Verhalten.

Ein Schild was daraf hinweist, dass man in dem Gewässer nicht schwimmen darf.

Die DLRG Nordrhein warnt davor, trotz der warmen Temperaturen im Rhein zu baden. Die Strömungen seien lebensgefährlich und es gelte ein flächendeckendes Badeverbot am Rhein.

22.05.2026 | 1:15 min

Angesichts des sommerlichen Wetters in weiten Teilen Deutschlands mahnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zu Vorsicht beim Baden in Gewässern. Insbesondere die derzeit noch niedrigen Wassertemperaturen könnten gefährlich werden, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt am Donnerstag in Bad Nenndorf.

"Der Körper hat sich noch nicht auf die hohen Lufttemperaturen eingestellt, da erwartet ihn im kühlen Wasser die nächste Herausforderung", so Vogt weiter.

Leider erleben wir in jedem Frühjahr Fälle, in denen das einfach zu viel wird.

Ute Vogt, DLRG-Präsidentin

Lebensgefährliche Kreislaufreaktionen könnten die Folge eines zu schnellen Eintauchens ins kühle Wasser sein. Zudem schwänden bei niedrigen Temperaturen die Kräfte schneller. Wer dennoch ins Wasser gehe, solle sich langsam an die Bedingungen gewöhnen und nicht zu weit hinausschwimmen.

Rettungsschwimmer des DLRG Haltern

Rettungsschwimmerin Pia Pennekamp und ihr Team des DLRG Haltern sind täglich im Einsatz am Silbersee bei Haltern - für mehr Sicherheit der Badegäste.

07.08.2025 | 9:01 min

DLRG warnt vor leichtsinnigem Verhalten

Eindringlich warnte die DLRG-Chefin das Badevergnügen mit dem Konsum von Alkohol, Cannabis oder anderen Drogen zu verbinden. Drogen würden die Reaktionsfähigkeit negativ beeinflussen und beförderten leichtsinniges Verhalten.

Am Meer könnte folgendes selbst geübte Schwimmer in Bedrängnis bringen:

  • der Wechsel von Ebbe und Flut
  • nicht erkennbare Strömungen
  • starke Winde

Besonders gefährlich seien außerdem Flüsse. Vorsicht sei generell angebracht bei Kopfsprüngen. In flachen und unbekannten Gewässern könnten diese schwerste Verletzungen nach sich ziehen.

Schülerinnen und Schüler nehmen an einem Schwimm-Intensivkurs teil.

Knapp 400 Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland ertrunken. Eine Petition fordert Schwimmkurse für Kinder, der Bundestag sieht die Länder in der Pflicht.

11.04.2026 | 0:22 min

2025 ertranken mindestens 393 Menschen

Um Risiken zu vermeiden, rät die DLRG, an bewachten Badestellen schwimmen zu gehen und die ausgeschriebenen Warnhinweise zu beachten. Eltern sollten kleine Kinder nie aus den Augen lassen. In Notfällen gelte:

  • Sofort die 112 anrufen
  • oder die Rettungsschwimmer vor Ort alarmieren.

Vergangenes Jahr ertranken in Deutschland mindestens 393 Menschen. Vor allem an heißen und sonnigen Sommertagen steigt die Zahl der Unfälle laut DLRG sprunghaft an. Über die Hälfte - 56 Prozent - der tödlichen Unfälle ereignete sich 2025 während der Badesaison von Anfang Mai bis Ende August.

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Quelle: KNA
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 22.05.2026 um 10:28 Uhr in dem Beitrag "DLRG Nordrhein warnt vor Schwimmen im Rhein".

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