Schulmassaker in Kanada: OpenAI-Chef Altman entschuldigt sich

Tödliche Schüsse an kanadischer Schule:OpenAI-Chef Altman entschuldigt sich nach Amoklauf

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OpenAI hat auffällige KI-Chats der mutmaßlichen Täterin eines Schusswaffenangriffs nicht gemeldet, räumt Konzerrnchef Altman ein. In einem Brief entschuldigt er sich bei der Stadt.

OpenAI CEO Sam Altman

OpenAI-Chef Altman hat sich nach dem Schulmassaker mit acht Toten im kanadischen Tumbler Ridge entschuldigt. Sein Unternehmen hatte Hinweise nicht den Behörden gemeldet.

25.04.2026 | 0:44 min

Zweieinhalb Monate nach den tödlichen Schüssen an einer Schule in Kanada hat sich OpenAI-Chef Sam Altman dafür entschuldigt, dass der ChatGPT-Betreiber Sicherheitsbehörden nicht über verdächtige KI-Chats der mutmaßlichen späteren Täterin unterrichtet hatte. In einem Brief an die Bewohner der Stadt Tumbler Ridge schrieb er:

Das tut mir zutiefst leid.

OpenAI-Chef Sam Altman

Die 18-jährige Tatverdächtige soll am 10. Februar im westkanadischen Ort Tumbler Ridge acht Menschen getötet haben, sechs davon in einer Schule. Unter den Opfern waren Schülerinnen und Schüler, eine Lehrkraft sowie die Mutter und der Stiefbruder der mutmaßlichen Schützin, die sich anschließend selbst tötete.

Bei einer Mahnwache für die Opfer eines Massenmordes in Tumbler Ridge wird ein Stück Holz gezeigt, in das „TR“ und die Namen der Opfer eingraviert sind.

Die kanadische Regierung hat nach einem Amoklauf Vertreter des ChatGPT-Entwicklers OpenAI einbestellt. Das Unternehmen hatte verdächtige Online-Aktivitäten der späteren Täterin nicht gemeldet.

24.02.2026 | 0:32 min

OpenAI sperrte ChatGPT-Account - Behörden nicht informiert

OpenAI hatte einen Account der mutmaßlichen Täterin im vergangenen Juni gesperrt, nachdem automatisierten Überwachungssystemen in den Unterhaltungen von ihr entworfene Szenarien mit Waffengewalt aufgefallen waren. Das Unternehmen hielt einen Hinweis an die Behörden jedoch nicht für nötig.

Nach der Tat entdeckte OpenAI einen weiteren ChatGPT-Account der mutmaßlichen Schützin.

Diese Videoaufnahme zeigt Schüler, die nach Schüssen die Schule verlassen. Bei einem der folgenschwersten Schusswaffenvorfälle in der Geschichte Kanadas sind zehn Menschen ums Leben gekommen.

Im kanadischen Ort Tumbler Ridge wurden heute bei einem Schusswaffenangriff zehn Menschen getötet und mehr als 25 verletzt. Unter den Toten ist wohl auch die Tatverdächtige.

11.02.2026 | 1:13 min

Polizei: Verdächtige war psychisch auffällig

Altman versicherte in dem Brief, dass OpenAI Wege finden wolle, "solche Tragödien" in der Zukunft zu verhindern. Das Schreiben wurde von der örtlichen Nachrichten-Webseite "Tumbler RidgeLines" veröffentlicht, OpenAI bestätigte die Echtheit des Dokuments.

Laut Polizei war bekannt, dass die Verdächtige psychische Probleme hatte.

Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 25.04.2026 im Beitrag "ChatGPT-Chef entschuldigt sich nach Schulmassaker" ab 12:08 Uhr.
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