Saharastaub und Starkregen:Unwetter legen Flug- und Fährverkehr in Griechenland lahm
Eine heftige Unwetterfront bringt in Griechenland Saharastaub, Starkregen und Sturmböen - und sorgt für Schulschließungen und Ausfälle bei Flügen und Fähren.
Über der griechischen Insel Kreta hängt glühender Staub. Starke Südwinde brachten große Mengen Feinstaub aus der Sahara. Auf mehreren griechischen Inseln blieben die Schulen geschlossen.
01.04.2026 | 0:31 minEine heftige Unwetterfront über dem zentralen Mittelmeer sorgt für massive Beeinträchtigungen in der Ägäis und auf Kreta. Die Behörden haben die Bevölkerung vieler Regionen, darunter auch Athen, per SMS gewarnt: "Bleiben Sie möglichst zu Hause."
Es wird starker Regen erwartet, vergleichbar mit den Niederschlagsmengen von drei Wintermonaten, warnen Meteorologen.
Anfang Januar hatte eine schwere technische Panne für das vollständige Erliegen des Luftverkehrs in Griechenland gesorgt.
04.01.2026 | 0:21 minSaharastaub sorgt für Flugausfälle
Auf Kreta gibt es derzeit neben den stürmischen Winden auch extrem hohe Feinstaubwerte durch Saharastaub. Laut Wetteramt wurden Konzentrationen von teils über 1.000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft registriert.
Die Situation wirkt sich auch auf den Flugverkehr aus: Zahlreiche Flüge von und nach Kreta mussten gestrichen oder umgeleitet werden, wie der griechische Rundfunk berichtete.
Auf den Kykladen und den Dodekanes-Inseln wie Mykonos, Paros, Rhodos und Kos bleiben die Schulen aller Stufen geschlossen. Der Unterricht findet online statt, berichtete der griechische Rundfunk.
Im Januar wurde Griechenland von Sturmtief "Harry" getroffen. Zwei Menschen kamen ums Leben. Rund um Athen verwandelten sich Straßen in reißende Flüsse, Autos und Müllcontainer wurden weggespült.
22.01.2026 | 0:58 minFährverkehr eingestellt - starke Winde
Zahlreiche Fährverbindungen wurden eingestellt, da die starken Winde die Schifffahrt gefährden. In der südlichen Ägäis wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde gemessen, und im Meer im Südosten der Ägäis seien Wellen gesichtet worden, die über sechs Meter hoch seien, berichteten örtliche Medien.
Das Unwetter soll nach Angaben der Meteorologen bis zum späten Donnerstagabend andauern.
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