Totes Baby an Wiener Klinik gefunden - Mutter unter Verdacht

Mutter festgenommen:Wien: Totes Baby in Müllcontainer gefunden

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Auf der Säuglingsstation einer Klinik in Wien wird ein Neugeborenes vermisst. In der Umgebung finden die Ermittler später ein totes Baby. Die Mutter steht unter Mordverdacht.

Einsatzkräfte der Polizei am Fundort des toten Babys

Einsatzkräfte der Polizei am Fundort des toten Babys

Quelle: dpa

In der Nähe eines Klinikgeländes in Wien hat die Polizei einen toten Säugling gefunden. Die Beamten gehen davon aus, dass es sich um ein Baby handelt, das am Tag zuvor von der Neugeborenen-Station der Klinik in Österreich verschwunden war.

Die Leiche sei in einem Mülleimer entdeckt worden. Die Mutter des Mädchens wurde festgenommen. Gegen die 30-Jährige wird wegen Mordverdachts ermittelt.

Nächtliche Suche mit Hunden und Drohne

Eine Pflegerin hatte bemerkt, dass das kleine Mädchen nicht mehr in seinem Gitterbett lag. Die Mutter, die das Zimmer verlassen hatte, gab bei ihrer Rückkehr an, nicht zu wissen, wo sich ihr Kind befinde. Das Klinikpersonal verständigte daraufhin die Polizei.

Bis in die Nacht wurde auf dem gesamten Klinikgelände erfolglos nach dem Säugling gesucht, auch Hunde und eine Drohne kamen zum Einsatz. Am Freitagmorgen wurde die Suche dann auf die Umgebung der Klinik ausgedehnt.

Mutter gerät schnell unter Verdacht

Der Klinikbetreiber, der Wiener Gesundheitsverbund, hatte noch am Donnerstag mitgeteilt, dass die Neugeborenen-Station nicht frei zugänglich sei. Daher habe sich der Verdacht von Anfang an gegen das engste Familienumfeld und vor allem die Mutter gerichtet, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA.

Die Mutter wurde noch in der Nacht vernommen. Zum Inhalt dieser Vernehmung äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Zur eindeutigen Klärung der Todesursache und der Identität der weiblichen Leiche wurde eine gerichtsmedizinische Obduktion angeordnet.

Die Klinik erklärte nach dem Fund des toten Babys: "Das Geschehene macht uns fassungslos." Alle Beschäftigten seien "tief betroffen" und würden bei Bedarf psychologisch betreut.

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Quelle: dpa

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Quelle: AFP, dpa

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