Neue Regeln für Online-Einkäufe aus dem Ausland

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Neue Regeln für Online-Einkäufe aus dem Ausland

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Fotomontage aus Paketen von chinesischen Onlinehändlern, EU-Fahne und und einer Zoll-Uniform.

Quelle: action press

Ab dem 1. Juli 2026 wird das Einkaufen im Internet teurer.

Das gilt für Waren aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU).

Man muss dann neue Zölle bezahlen.

Im Internet einkaufen wird teurer

Eine Handy-Hülle aus China kann statt sieben Euro bis zu zwanzig Euro kosten.

Das sagt die Verbraucher-Zentrale.

Besonders viele günstige Dinge zu bestellen, wird teurer.

Jedes Paket aus Nicht-EU-Ländern kostet jetzt Zoll

Früher gab es eine Zollgrenze von 150 Euro.

Diese Grenze gibt es jetzt nicht mehr.

Ab dem 1. Juli 2026 kostet jedes Paket aus Nicht-EU-Ländern mindestens drei Euro Zoll.

Bei vielen verschiedenen Dingen in einem Paket ist es möglich, dass man mehrmals Zoll zahlen muss.

Günstige Waren werden teurer

Besonders günstige Waren aus dem Ausland werden teurer, weil die 150-Euro-Grenze wegfällt.

Andrea Steinbach sagt: Firmen wie Temu oder Shein verkaufen viele kleine, günstige Dinge.

Diese Einkäufe werden jetzt teurer. Bei Waren über 150 Euro gelten die alten Zoll-Regeln weiter.

Ausnahmen für Geschenke

Geschenke aus Nicht-EU-Ländern sind zollfrei.

Das gilt, wenn sie bis zu 45 Euro kosten.

Man muss sie als Geschenk kennzeichnen.

Sonst muss man Zoll und Gebühren zahlen.

Was ist wichtig für den Zoll?

Es ist egal, wie viele Dinge im Paket sind.

Wichtig ist nur, was drin ist.

Zum Beispiel können eine Handy-Hülle und ein T-Shirt zusammen sechs Euro mehr kosten, zwei T-Shirts kosten aber nur drei Euro mehr.

Die Zolltarif-Nummer zeigt, zu welcher Gruppe ein Produkt gehört.

Mehr Fairness für Firmen in der EU

Die neuen Zoll-Regeln sollen für mehr Fairness sorgen.

Viele günstige Produkte aus dem Ausland erfüllen nicht die Regeln, wie sie in der EU gelten.

Das ist zum Beispiel der Fall bei:

  • Arbeits-Recht
  • Schutz vor Schadstoffen
  • technischen Standards

Oft findet man Mängel.

Was ändert sich für Käufer?

Für Käufer ändert sich nicht viel.

Die Waren aus dem Ausland werden aber teurer.

Zum Kauf-Preis kann Folgendes dazu kommen:

  • Zoll
  • Steuern
  • Gebühren

Alle Online-Geschäfte müssen den Gesamt-Preis zeigen, wenn sie an deutsche Kunden verkaufen.

Doch man muss genau hinschauen.

Die Kosten sind nicht immer sofort zu sehen.

So setzt sich der End-Preis zusammen

Der End-Preis besteht aus:

  • Dem Preis der Ware.
  • Zoll
  • Der Einfuhr-Umsatzsteuer (wie deutsche Mehrwert-Steuer).
  • Einfuhr-Gebühren

Der Kauf-Preis enthält diese Kosten oft schon.

Wenn diese nicht im Preis sind, übernimmt der Versand-Dienstleister die Zollabwicklung.

Dafür nimmt er eine Gebühr.

Die Deutsche Post nimmt zum Beispiel 7,50 Euro.

Drei Möglichkeiten für den End-Preis

  1. Der Kauf-Preis enthält schon alle Kosten.
  2. Der Kauf-Preis enthält die Einfuhr-Umsatzsteuer.
  3. Der Kauf-Preis enthält weder Einfuhr-Umsatzsteuer noch Zoll.
Zoll und die Gebühr für die Dienstleistung muss man später bezahlen.

Worauf Käufer achten sollten

Käufer sollten prüfen, ob der End-Preis alle Kosten enthält.

Sie sollten auch prüfen, woher die Ware kommt.

Bewertungen auf Seiten wie Trustpilot können helfen.

Trustpilot ist eine Internetseite, auf der Kunden Unternehmen bewerten können.

Eine Adresse mit ".de" bedeutet nicht immer, dass die Ware aus Deutschland kommt.

Der Fake-Shop-Finder der Verbraucher-Zentrale hilft, unseriöse Anbieter zu erkennen.

Ein Fake-Shop-Finder ist ein Werkzeug.

Es hilft, gefälschte oder betrügerische Online-Shops zu erkennen.

Dieser Text ist eine Übersetzung durch eine KI. Der Originaltext lautet "Kostenfalle Zoll: Warum Online-Shopping teurer wird" ist von Ebba Petzsche.