Magen-OP oder Spritze: Was hilft bei starkem Übergewicht?

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Magen-OP oder Spritze: Was hilft bei starkem Übergewicht?

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Eine übergewichtige Frau hält sich ihren Bauch und hat ein Maßband in der Hand.

Quelle: PantherMedia

Viele Menschen mit starkem Übergewicht wünschen sich, schnell abzunehmen.

Manche nutzen dafür sogenannte Abnehm-Spritzen.

Das sind Medikamente wie Semaglutid oder Tirzepatid.

Immer mehr Menschen fragen danach.

Auch die Ärzte verschreiben sie öfter.

Viele Menschen mit Übergewicht hoffen, dass die Spritze eine einfache Lösung ist.

Sie zahlen dafür gerne 300 bis 500 Euro im Monat.

Abnehm-Spritze hilft beim Abnehmen

Studien zeigen: Menschen verlieren mit der Abnehm-Spritze in einem Jahr bis zu 15 Prozent ihres Körper-Gewichts.

Doktor Sylvia Weiner ist Chef-Ärztin für Adipositas-Chirurgie am Universitäts-Klinikum Frankfurt.

Sie sagt: Die Spritze hat viel Potenzial.

Aber sie hat auch Grenzen.

Bei Menschen mit sehr starkem Übergewicht reicht die Spritze oft nicht aus.

Doktor Sylvia Weiner sagt: Operationen helfen auf lange Sicht besser als Medikamente.

Die Medikamente wirken nur, solange man sie nimmt.

Hört man mit der Spritze auf, kommt der Jo-Jo-Effekt.

Das bedeutet: Man hat Gewicht abgenommen.

Dieses Gewicht kommt schnell wieder zurück.

Magen-Bypass und Schlauch-Magen

Operationen helfen besser, das Gewicht dauerhaft zu senken.

Es gibt zwei wichtige Operationen:

  • den Magen-Bypass
  • den Schlauch-Magen

Beim Schlauch-Magen entfernen Ärzte einen großen Teil des Magens.

Übrig bleibt ein Magen, der wie ein Schlauch aussieht.

Der Magen-Bypass geht noch weiter.

Ärzte verkleinern den Magen.

Und sie leiten einen Teil des Dünn-Darms um.

Doktor Sylvia Weiner sagt: Mit dem Magen-Bypass werden Bereiche im Magen und Darm ausgeschaltet.

Diese Bereiche bilden Hormone, die falsch wirken.

Nach der Operation ist das nicht mehr so.

Der Magen wird kleiner.

Auch der Stoffwechsel ändert sich.

Man hat dann weniger Hunger.

Man isst dann weniger.

Wann ist ein Magen-Bypass möglich?

Ärzte können einen Magen-Bypass nicht einfach so durchführen.

Es müssen bestimmte Dinge stimmen.

Die Kranken-Kasse zahlt die Operation nur, wenn sie medizinisch nötig ist.

Vier Dinge müssen für einen Magen-Bypass stimmen

  • Starkes Übergewicht

Der Body-Mass-Index (BMI) ist wichtig.

Das ist eine Zahl, die zeigt, ob man Übergewicht hat.

Ist der BMI 40 oder höher, zahlt die Kranken-Kasse meistens die Operation.

Ist der BMI zwischen 35 und 40, ist die Operation möglich.

Aber nur, wenn man noch andere Krankheiten hat.

Zum Beispiel Diabetes.

Das ist eine Krankheit, bei der der Körper den Zucker im Blut nicht richtig verarbeiten kann.

Oder Blut-Hochdruck.

  • Andere Behandlungen haben nicht geholfen

Eine Operation ist nie der erste Schritt.

Man muss zuerst andere Dinge versuchen.

Zum Beispiel:

  • anders essen
  • sich mehr bewegen

Wenn das nicht hilft, kann man über eine Operation nachdenken.

  • Man muss operiert werden können

Man darf für eine Magen-Bypass Operation zum Beispiel keine schweren Herz- oder Lungen-Krankheiten haben.

Ärzte dürfen dafür schwangere Frauen nicht operieren.

Ärzte dürfen dafür auch Menschen nicht operieren, die eine Krebs-Behandlung bekommen.

  • Man muss psychisch geeignet sein

Man muss auch seelisch bereit für die Operation sein.

Man darf zum Beispiel keine Depressionen oder Sucht-Krankheiten haben.

Ärzte müssen auch zuvor auch Ess-Störungen behandeln.

Der Magen-Bypass hilft nur, wenn man danach sein Ess-Verhalten dauerhaft ändert.

Magen-Operation als letzte Möglichkeit

Für viele Menschen mit Übergewicht ist eine Magen-Operation der letzte Ausweg.

Sie wollen ihr krankhaftes Übergewicht und die Folgen loswerden.

Doktor Sylvia Weiner sagt: Die Operation verlängert das Leben um etwa zehn Jahre.

Ein Magen-Bypass kann das Risiko für einen Herz-Infarkt oder Schlag-Anfall senken.

Es geht nicht darum, wie man aussieht.

Es geht darum, schlimme Krankheiten zu behandeln, die eine Folge des Übergewichts sein können.

Das sind zum Beispiel:

  • Diabetes
  • Blut-Hochdruck
  • Schlaf-Apnoe. Das sind Atem-Aussetzer im Schlaf.
  • Nieren-Krankheiten
  • Leber-Krankheiten

Der Magen-Bypass ist dafür eine sehr gute Behandlungsmöglichkeit.

Die Operation kann bei starkem Übergewicht und den Folgen helfen.

Das Ergebnis ist meist besser und hält länger als bei Medikamenten wie der Abnehm-Spritze.

Risiken einer Magen-Bypass-Operation

Ein Magen-Bypass ist eine große Operation.

Es gibt Risiken, wie bei jeder großen Operation am Bauch.

  • Manchmal sind die neuen Verbindungen im Magen und Darm nicht ganz dicht.

Dann kann Verdauungs-Flüssigkeit austreten.

Das kann schlimme Entzündungen machen.

  • Es kann nach der Operation im Bauch bluten.

Oder die kleinen Wunden am Bauch können sich entzünden.

  • Manchmal bilden sich Blut-Gerinnsel, die eine Thrombose oder Embolie verursachen.

Eine Thrombose ist ein Blut-Gerinnsel, das ein Blut-Gefäß verstopft.

Eine Embolie ist, wenn ein solches Gerinnsel wandert und an einer anderen Stelle ein Gefäß verstopft.

Zum Beispiel in der Lunge.

Man bekommt dann Medikamente, die das Blut verdünnen.

Das hilft dagegen.

Was passiert nach einem Magen-Bypass?

Ein Magen-Bypass ist für immer.

Man kann ihn nur bedingt in sehr wichtigen Notfällen rückgängig machen.

Man muss danach sein Leben lang anders essen.

Und man muss regelmäßig zum Arzt gehen.

Der Körper nimmt nach der Operation Nähr-Stoffe schlechter auf.

Deshalb muss man sein Leben lang Vitamine und Mineral-Stoffe nehmen.

Sonst kann es zu Mangel-Erscheinungen und Problemen mit der Gesundheit kommen.

Dieser Text ist eine Übersetzung durch eine KI. Der Originaltext lautet "Spritze oder OP? Warum der Magenbypass oft effektiver ist" und ist von Gunnar Fischer.