Vorwurf: Geschäftsgeheimnisse ausgespäht:OpenAI-Mitarbeiter wegen versteckter Wanze festgenommen
Die US-Bundespolizei FBI hat nach Angaben des KI-Unternehmens OpenAI einen Mitarbeiter wegen eines versteckten Abhörgeräts in einem Büro festgenommen.
Ein Mitarbeiter der KI-Firma OpenAI steht unter Verdacht, ein Abhörgerät in einem Konferenzraum der Firma platziert zu haben. Der 35-Jährige wurde festgenommen, das FBI ermittelt.
14.10.2026 | 0:27 minEin Mitarbeiter des ChatGPT-Entwicklers OpenAI steht unter Verdacht, ein Abhörgerät in einem Konferenzraum der Firma platziert zu haben, in dem oft Geschäftsgeheimnisse besprochen werden. Der 35-jährige saudische Staatsbürger wurde festgenommen, wie die KI-Firma und das US-Justizministerium mitteilten. Die US-Bundespolizei FBI ermittelt zu dem Fall.
X-Beitrag von OpenAI
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Das vor zwei Wochen entdeckte Aufnahmegerät war den Ermittlern zufolge etwa zwei Tage zuvor in dem Konferenzraum in San Francisco platziert worden. Es steckte demnach in der USB-Buchse eines Fernsehers, eingewickelt in Toilettenpapier. Der festgenommene Mitarbeiter wurde nach Angaben des Ministeriums Ende September von Sicherheitskameras in der Nähe des Konferenzraums gefilmt, zu dem er eigentlich keinen Zutritt hatte. Die Ermittler veröffentlichten auch ein Bild, auf dem zu sehen ist, wie er später versucht, hinter den Fernseher zu schauen.
CEOs großer KI-Unternehmen wie OpenAI und Anthropic warnen vor dem Kontrollverlust über KI. Auch auf einer Start-Up-Messe in München sind KI-Risiken ein zentrales Thema.
29.09.2026 | 1:49 minClayton betont nationale Sicherheit
Laut dem Ministerium wurden über einen Chatbot-Account der Ehefrau des OpenAI-Mitarbeiters Anfragen zu Aufnahme-Vorrichtungen gestellt. Im Chatverlauf fanden sich demnach auch Merkmale des im Konferenzraum entdeckten Abhörgeräts. Dem Mitarbeiter drohten bei einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft und eine Strafe von bis zu 250.000 Euro.
US-Geheimdienstkoordinator Jay Clayton betonte in der Mitteilung, der Fall zeige, wie wichtig es für die nationale Sicherheit der USA sei, den Wettlauf bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz zu gewinnen. Clayton war von Präsident Donald Trump auch mit einer zentralen Rolle bei der KI-Aufsicht betraut worden. Erst vor kurzem hatte ein nun als Whistleblower auftretender KI-Forscher die Vermutung geäußert, dass chinesische Spione die großen KI-Labore von OpenAI und Anthropic unterwandert hätten. Belege dafür präsentierte er nicht.
Ein KI-Agent von OpenAI hat sich eigenmächtig in eine australische Regierungswebsite gehackt. Nun warnten die mächtigsten US-Bosse der Branche den UN-Sicherheitsrat vor existenziellen Risiken.
24.09.2026 | 1:45 minWeitere Personen entlassen
OpenAI steht wegen verschiedener Sicherheitsvorfälle zunehmend unter Beobachtung. Erst am Freitag hatte das Unternehmen drei Forscher entlassen, da sie gegen interne Richtlinien zum Umgang mit sensiblen Informationen verstoßen haben sollen. Die Betroffenen kritisierten daraufhin in einem offenen Brief, die plötzlichen Kündigungen könnten die Belegschaft verunsichern und eine Unternehmenskultur gefährden, in der Sicherheitsbedenken offen angesprochen werden.
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