KI handelt auf eigene Faust: OpenAI streicht Veröffentlichung

KI handelte eigenmächtig:OpenAI stoppt Veröffentlichung von KI-Modell

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Das neue Modell von ChatGPT sollte in Kürze erscheinen. Doch Sicherheitstests des Entwicklers OpenAI zeigten: Die KI belog Nutzer und handelte auf eigene Faust.

Das Logo von OpenAI, dem Entwickler von ChatGPT, wird auf dem Bildschirm eines Smartphones angezeigt.

OpenAI wird sein neues KI-Modell vorerst nicht veröffentlichen. Zuletzt hatte das Unternehmen wegen Sicherheitsbedenken das KI-Training pausiert.

Quelle: Richard Drew / dpa

Der Entwickler von ChatGPT, OpenAI, hat wegen Sicherheitsbedenken die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells gestrichen. Unter anderem habe die Software in Tests Nutzer nicht immer ehrlich darüber informiert, welche Aktionen sie unternommen oder nicht unternommen habe, sagte die für Sicherheitssysteme zuständige OpenAI-Managerin Saachi Jain dem "Wall Street Journal".

Außerdem habe das KI-Modell zum Teil auf eigene Initiative gehandelt, ohne eine Nutzererlaubnis einzuholen. Das Modell mit dem Namen GPT 6.1 Astra sollte demnach in den kommenden Tagen oder Wochen herauskommen.

OpenAI Logo auf einem Bildschirm. Im Hintergrund leuchten magenta Lichtstangen.

Bei einem internen Training einer leistungsstarken KI des Entwicklers OpenAI gab es erneut Schwierigkeiten. Die KI hatte sich durch eine Sicherheitslücke Zugang zum Internet verschafft.

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Die Software habe jedoch eine Lücke in den Netzwerk-Einstellungen gefunden und ausgenutzt, wie OpenAI in einem Blogeintrag berichtete.

Das Training solle nun erst wieder aufgenommen werden, wenn man sich sicher sei, dass die Lücke geschlossen ist. Bei dem betroffenen KI-Modell habe es sich nicht um GPT 6.1 Astra gehandelt.

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Wie sich danach herausstellte, drang auch KI anderer Entwickler - des OpenAI-Rivalen Anthropic sowie von Google und dem Facebook-Konzern Meta - bei Tests in Systeme anderer Unternehmen ein.

Der Bundesstaat Florida, der bereits eine Klage gegen OpenAI eingereicht hatte, legte nun mit dem Antrag auf eine einstweilige Verfügung nach. Zu den Forderungen gehöre, dass es keine Entwicklung neuer KI-Modelle ohne zusätzliche Leitplanken geben solle, sagte Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier.

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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete heuteXpress am 29.09.2026 ab 06:00 Uhr.

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