"Drohnenwall":Drohnen-Abwehr: Was Laserwaffen bringen
Nach Drohnen-Vorfällen im Nato-Luftraum plant die EU ein Drohnen-Abwehr-System. Wie Anti-Drohnen-Waffen funktionieren, erklärt Militärexperte Fabian Hinz bei "ZDFheute live".
Die israelische Laserwaffe "Iron Beam" verspricht Drohnenabwehr für etwa vier Dollar pro Schuss – und wäre damit eine kostengünstige Variante zu teuren Abfangraketen. Europäische Hersteller entwickeln inzwischen ähnliche Laserwaffen. Fangdrohnen hingegen wehren mit Netzen gegnerische Drohnen ab. Mit sogenannten Jammern können die Funksignale von Drohnen gestört werden.
Seit den Drohnen-Vorfällen im Luftraum der NATO-Länder Dänemark, Polen, Rumänien und Estland diskutiert auch Europa darüber, wie man sich vor Drohnen schützen kann. Thema auch beim informellen EU-Gipfel in Kopenhagen. Während osteuropäische Länder einen sogenannten Drohnenwall entlang der Ostflanke wollen, dringen südliche EU-Länder darauf, dass auch ihre Küsten geschützt werden müssen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach von einem nötigen 360-Grad-Blick. Gerade mit den großen EU-Staaten gibt es aber Debatten, ob die EU-Kommission dabei eine Rolle spielen müsse oder dies nicht eher eine Angelegenheit der Nato sei.
Welche Optionen zur Drohnen-Abwehr gibt es? Wie funktionieren sie und wie effizient sind sie? Was sind die Herausforderung bei der Herstellung von Drohnen? Und: wie können Deutschland und Europa bei der Drohnen-Abwehr fit werden? Darüber spricht Victoria Reichelt mit Militärexperte Fabian Hinz und Paul Strobel vom Drohnen-Hersteller Quantum Systems.
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