Gewaltwelle in Mexiko nach Tötung von Drogenboss “El Mencho”

Drogenboss getötet:Warum die Lage in Mexiko eskaliert

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Links Fahndungsfotos des  getöteten Kartelboss "El Mencho", rechts eine vermummte bewaffnete Mexikanische Streitkraft.

Nach dem Tod von Drogenboss „El Mencho“ kommt es in Mexiko zu massiven Ausschreitungen. ZDFheute live erklärt, was die Unruhen bedeuten.

Nachdem der Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als “El Mencho” bei einem von den USA unterstützen Militäreinsatz getötet wurde, erschüttert eine Welle der Gewalt Mexiko. In mehrere Bundestaaten blockierten bewaffnete Gruppen Straßen mit brennenden Fahrzeugen, setzten Geschäfte in Brand und lieferten sich Gefechte mit Sicherheitskräften. Die deutsche Botschaft ruft Urlauber dazu auf, sichere Orte, wie Hotels, nicht zu verlassen. 

"El Mencho” war Anführer des Cártel Jalisco Nueva Generación – eines der einflussreichsten und gewalttätigsten Kartelle des Landes. Sein Tod könnte das Machtgefüge im organisierten Verbrechen neu ordnen – mit möglichen Folgen für die Sicherheitslage im Land und die Zusammenarbeit mit den USA

Wie groß ist das Risiko einer neuen Gewaltwelle? Kommt es zu internen Machtkämpfen? Was könnte die Lage für die Fußball-WM 2026 bedeuten? 

Darüber spricht Philip Wortmann bei ZDFheute live mit dem Lateinamerika-Experten Jonas von Hoffmann vom GIGA Institut für Lateinamerika-Studien in Hamburg, mit USA-Korrespondent Elmar Theveßen in Washington und Simon Georg Herrmann, der als Tourist vor Ort in Mexiko ist.

Mit Material von AP und dpa 

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