Politische Gewalt in den USA:Festnahme nach Attentat auf Kirk
Nach der Ermordung des rechtskonservativen Aktivisten Kirk wurde laut US-Präsident Trump ein Verdächtiger festgenommen. Aktuelle Entwicklungen bei ZDFheute live.
Nach den tödlichen Schüssen auf den rechtskonservativen US-Aktivisten Charlie Kirk ist laut US-Präsident Trump der mutmaßliche Attentäter "mit hoher Wahrscheinlichkeit" gefasst worden.
Kirk war am Mittwoch während einer Rede an der Utah Valley University erschossen worden. Danach fahndete das FBI intensiv nach dem Schützen - zunächst ohne Erfolg. Kirk galt als Vertrauter von US-Präsident Donald Trump. Er spielte bei dessen Wahlsieg eine wichtige Rolle und konnte viele junge Menschen dazu bewegen, für Trump zu stimmen. Der bezeichnete ihn als "Märtyrer".
Was ist über den mutmaßlichen Attentäter bekannt? Und welche Rolle spielte Charlie Kirk für die Rechte in den USA? Darüber spricht Christian Hoch bei ZDFheute live mit ZDF-Korrespondent David Sauer und mit der Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook.
Wer war Charlie Kirk?
Der 31-jährige Charlie Kirk galt als einer der bekanntesten rechtskonservativen Aktivisten in den USA. Bereits im Alter von 18 Jahren hatte Kirk die rechtsgerichtete Jugendbewegung "Turning Point USA" gegründet. Die Gruppierung ist an verschiedenen Schulen und Universitäten in den USA vertreten. Kirk hatte für den Herbst eine Hochschul-Tour mit dem Titel "American Comeback" geplant, wovon der Besuch in Utah der Auftakt werden sollte.
Kirk galt auch als enger Verbündeter Trumps. Der US-amerikanische Präsident hatte den Tod des Aktivisten selbst bekanntgegeben und angekündigt, ihm posthum die Freiheitsmedaille des Präsidenten zu verleihen. Es handelt sich dabei um die höchste zivile Auszeichnung in den USA. US-Vizepräsident JD Vance bezeichnete Kirk als "wahren Freund". Er hatte den Leichnam des Getöteten in der Air Force Two nach Arizona geflogen, wo der Aktivist zuletzt gelebt hatte.
Mit Material von AP, AFP, dpa und ZDF.
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