Israelische Siedlergewalt:Westjordanland im Schatten des Krieges
Israels Regierung treibt den Siedlungsausbau im Westjordanland voran. Wie sich die Lage dort verschärft - ZDFheute live ordnet ein.
Israel will immer mehr Siedlungen im besetzten Westjordanland bauen. Das stößt international auf Kritik. Die Siedlungspolitik verstoße gegen das Völkerrecht, erklärten Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien noch im Mai.
Und dennoch: Das israelische Sicherheitskabinett hat beschlossen, mehr als 370 Millionen Euro für den Siedlungsbau zur Verfügung zu stellen. Schon jetzt leben rund 700.000 Israelis im Westjordanland. Mehrere israelische Politiker fordern die Annexion von Teilen oder des gesamten Westjordanlandes.
Immer wieder kommt es zu Gewalt in dem Gebiet. Israelische Siedler vertreiben Palästinenser. Berichten zufolge ist auch die israelische Armee an Ausschreitungen beteiligt. Zuletzt soll sie zwei Palästinenser getötet haben.
Wie hängen Siedlergewalt, Siedlungspolitik und die Sicherheitslage im Westjordanland zusammen? Wie kommt es zur Radikalisierung der Siedler? Und: Welche Folgen hat das für den Konflikt mit den Palästinensern? Darüber spricht Christian Hoch mit ZDF-Korrespondent Thomas Reichart und Nahost-Experte Daniel Gerlach. Seid dabei und stellt Eure Fragen!
... ist Experte für den Nahen Osten und Nordafrika. An der Universität Hamburg studierte er Geschichte und Islamwissenschaft. Heute ist Gerlach als Publizist, Autor und Chefredakteur des Fachmagazins "zenith" tätig, das sich mit der muslimisch geprägten Welt beschäftigt.
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"Massive Eskalation der Gewalt"
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