Iran und USA einigen sich auf Waffenruhe: Wie geht es weiter?

Nahost-Konflikt:Waffenruhe im Iran-Krieg: Wie geht es weiter?

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US-Präsident Donald Trump und Irans oberster Führer Chamenei vor einer Landeskarte auf der der Iran farblich hervorgehoben ist.

Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Teheran sagte die Öffnung der Straße von Hormus zu. Wie geht es jetzt weiter? ZDFheute live ordnet die aktuelle Lage ein.

Gestern hatte US-Präsident Trump Iran noch mit dem Tod der ganzen iranischen Zivilisation gedroht, heute Nacht dann die Nachricht einer Einigung: Beide Seiten haben einer zweiwöchigen Feuerpause im Iran-Krieg zugestimmt, die sofort gelten soll. Wie kam es dazu? Und wer hat sich durchgesetzt? ZDFheute live ordnet die aktuelle Lage ein.

Beide Seiten deklarieren die Einigung als Erfolg für sich. US-Präsident Donald Trump verkündete die "beidseitige Waffenruhe" in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Iran erklärte sich im Gegenzug bereit, die Straße von Hormus für vorerst zwei Wochen wieder zu öffnen.Die israelische Regierung sagte, sie unterstütze die Feuerpause, diese gelte jedoch nicht für den Libanon.

Pakistan hat zwischen beiden Seiten vermittelt: Pakistans Premierminister Sharif lud Delegationen der USA und des Iran zu Gesprächen in Pakistans Hauptstadt Islamabad ein.

Bei ZDFheute live spricht Christian Hoch mit ZDF-Korrespondentin für Iran, Phoebe Gaa, mit Nahost-Experte Hans-Jakob Schindler und mit Politologie Christian Lammert mit Schwerpunkt USA an der Freien Universität Berlin.

... ist Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politische Systeme Nordamerikas am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin. Er ist Experte für US-Politik und US-Wahlen.


... ist Nahost-Experte und "Senior Director" beim "Counter Extremism Project". Er arbeitete unter anderem in der Forschung und für den UN-Sicherheitsrat im Bereich Terrorismusüberwachung. Schindler schrieb seine Doktorarbeit über internationalen Terrorismus an der schottischen Universität in St. Andrews. 


Mit Material von afp, dpa.

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