Eskaliert Putin jetzt den Ukraine-Krieg? - ZDFheute live

Drohung statt Verhandlung:Neue Eskalation durch Putin?

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Militärexperte Oberst Markus Reisner vor einer Karte der Ukraine

Moskau verschärft den Ton und spricht von echtem Krieg. Verantwortlich seien die Unterstützer der Ukraine. Laut Insidern lehnt Putin Friedensverhandlungen ab. ZDFheute live analysiert.

Lange durfte die Militäroffensive gegen die Ukraine in Russland nur als "Spezialoperation" bezeichnet werden. Jetzt sprach Kreml-Sprecher Peskow kürzlich in einem Interview von einem echten Krieg. Die Schuld an der Eskalation trügen die Unterstützer der Ukraine in Europa sowie die USA. ZDFheute live ordnet die Äußerungen ein und analysiert die Lage.

Überraschend hatte Donald Trump beim NATO-Gipfel in Ankara die Zusage gegeben, der Ukraine die Lizenz zum Bau von Patriot-Abwehrsystemen zu erteilen. Außerdem befürwortete der US-Präsident im Gespräch mit dem ukrainischen Staatsoberhaupt Selenskyj Anrgiffe auf Infrastruktureinrichtungen tief auf russischem Gebiet. Der Kreml reagierte kritisch: Zu meinen, diese Angriffe würden zu einem schnellen Ende des Krieges führen, sei ein "Irrglaube", so Peskow.

Was bedeuten die Äußerungen des Kremls für den weiteren Verlauf des Krieges? Wie kann der Westen auf die Drohungen Russlands reagieren? Und wie ist die Lage in der angegriffenen Ukraine? Darüber spricht Christian Hoch mit Militärexperte Oberst Markus Reisner und mit Carsten Thurau, ZDF-Reporter in der Ukraine.

… ist Militäranalytiker, Historiker und aktiver Soldat beim österreichischen Bundesheer. Seit 2024 leitet er das Institut für Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Zuvor war er Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Zudem ist er Kommandant des österreichischen Gardebataillons. Von 2004 bis 2013 war er Teil einer Spezialeinheit des österreichischen Bundesheeres. In dieser Zeit nahm er an verschiedenen Auslandseinsätzen teil, unter anderem in der Zentralafrikanischen Republik, Tschad, Afghanistan, Bosnien und Herzegowina sowie Kosovo, später auch in Mali.  


Mit Material von reuters und ap