Lauterbach bei illner: "Zu feige, es selbst überhaupt zuzugeben."

„Auch noch zu feige, es selbst überhaupt zuzugeben.“

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Karl Lauterbach bei Maybrit Illner

Nach der Wahl in Magdeburg wächst die Kritik an der Union. Karl Lauterbach vermutet CDU-Stimmen für die AfD, Katharina Dröge fordert Führung von Merz.

Der frühere SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach nannte in der ZDF-Sendung „maybrit illner“ die Landtagspräsidentenwahl in Magdeburg „eine bestürzende Zäsur“. Dass der Bundeskanzler und andere Unionspolitiker mutmaßten, die vier zusätzlichen Stimmen für den AfD-Politiker Tobias Rausch könnten auch von Grünen oder SPD gekommen sein, sei „ein Stück weit unehrlich“. Mit „überwiegender Wahrscheinlichkeit“ hätten „die Kollegen von der CDU“ da mitgestimmt. Und diese seien „auch noch zu feige, es selbst überhaupt zuzugeben“. Das dürfe nicht einfach so hingenommen werden.

Grünen-Fraktionschef Katharina Dröge verglich die Reaktion der Union auf die Ereignisse in Sachsen-Anhalt mit „Verschwörungstheorien“ wie im „Fiebertraum“. Kanzler Merz müsste jetzt Führung zeigen und sagen: „Ich sichere den Menschen zu, die CDU wird dann bei einem Ministerpräsidenten der AfD mit Nein stimmen. Dafür sorge ich, Friedrich Merz“, forderte Dröge.