Schwere Waffen für die Ukraine: Zu langsam und zu wenig?

Schwere Waffen für die Ukraine

von Joachim Bartz und Reinhard Laska

|

Russland verlegt immer mehr Raketenartillerie in den Donbass und beschießt wahllos Wohnviertel, in Städten wie Sewerodonezk und Lyssytschansk. Unzählige ukrainische Zivilisten werden getötet oder verletzt.

Die ukrainische Armee dagegen braucht dringend Unterstützung in Form schwerer Waffen, zum Beispiel von Deutschland. Diese wurden von der Bundesregierung zwar zugesagt, doch wann Panzerhaubitzen 2000, Gepard-Flugabwehrpanzer, Mars-II-Raketenwerfer oder das Luftverteidigungssystem IRIS-T-SLM in der Ukraine ankommen werden, ist offen. Bisher lieferte Deutschland der Ukraine lediglich Panzerfäuste, Flugabwehrraketen, Splittergranaten und mehr als 20 Millionen Schuss Munition. Das sei viel zu wenig, um die russische Großoffensive im Donbass abzuwehren, kritisiert die Regierung in Kiew.

Mehr zum Krieg in der Ukraine