Skeleton-Weltcup-Finale in Altenberg:Jacqueline Pfeifer mit Sieg bereit für Olympia
Jacqueline Pfeifer hat sich beim Weltcup-Finale mit ihrem zweiten Saison-Sieg bereit für Olympia gezeigt. Für einen deutschen Doppelerfolg sorgte Susanne Kreher auf Rang zwei.
Jacqueline Pfeifer ist bereit für Olympia. Beim Weltcupfinale holt sie den zweiten Saisonsieg. Susanne Kreher macht ihre Olympia-Qualifikation perfekt.
16.01.2026 | 8:37 minDie dreimalige Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Pfeifer hat beim Weltcup-Finale in Altenberg ihren zweiten Saisonsieg gefeiert und bei der Olympia-Generalprobe im Erzgebirge ein Ausrufezeichen gesetzt.
Die 30-Jährige gewann am Freitag nach einem Bahnrekord im zweiten Lauf souverän und triumphierte wie zuletzt beim Auftakt Ende November auf der Bahn der kommenden Winterspiele in Cortina d'Ampezzo.
Das gibt mir ein gutes Gefühl und viel Selbstvertrauen. Wir haben gezeigt, dass man uns auf der Rechnung haben muss.
Jacqueline Pfeifer, Skeletoni
Jacqueline Pfeifer und Christopher Grotheer haben bei der Skeleton-EM in St. Moritz jeweils Bronze gewonnen. In der Weltcup-Wertung reichte es für Rang vier bzw. fünf.
09.01.2026 | 1:01 min
Kreher sichert sich noch Olympia-Ticket
Pfeifer lag nach zwei Läufen 33 Hundertstel vor Susanne Kreher, die damit für einen deutschen Doppelerfolg sorgte und sich auf ihrer Heimbahn auf den letzten Drücker das Ticket für ihre ersten Olympischen Spiele sicherte.
Mit Platz drei holte die Belgiern Kim Meylemans (+0,34 Sekunden) erstmals den Gesamtweltcup. Der dreimaligen Saisonsiegerin, die in Amberg in Oberpfalz geboren wurde, hätte ein 16. Platz gereicht, um vor der letztlich zweitplatzierten Pfeifer zu bleiben. Pfeifer hatte den Gesamtweltcup unter ihrem früheren Namen Lölling dreimal gewonnen (2016/17, 2017/18 und 2019/20). Zum ersten Mal seit ihrem bislang letzten Triumph schaffte sie es nun unter die Top 3 des Endklassements.
Skeleton-Weltcup-Finale der Frauen in Altenberg: Der zweite Lauf relive.
16.01.2026 | 66:00 minInsgesamt gutes Ergebnis fürs deutsche Team
Hannah Neise, zum Saisonstart im Dezember Zweite, verabschiedete sich mit einem guten fünften Platz Richtung Olympia, nachdem sie zuletzt in Winterberg (19.) und St. Moritz (21.) nicht vorne mitmischen konnte. Als Achte erreichte Corinna Leipold ihr bestes Saisonergebnis.
Bei den Männern fuhr Peking-Olympiasieger Christopher Grotheer auf Rang zwei, zeitgleich mit Axel Jungk und dem Briten Matt Weston, der mit insgesamt fünf Saisonsiegen auch den Gesamtweltcup souverän gewann. Sein Landsmann Marcus Wyatt holte sich den Tagessieg beim Weltcup-Finale mit 18 Hundertstelsekunden Vorsprung vor dem zeitgleichen Silber-Trio. Felix Keisinger vom WSV Königssee schafften mit Rang sechs die interne Olympia-Qualifikation.
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