WM im Liveblog: Coach de la Fuente macht Yamal Mut

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+++ Liveblog zur Fußball-WM +++:Coach de la Fuente macht Yamal Mut

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News rund um die WM im Liveticker.

Über die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko berichtet das ZDF seit dem 1. Juni in seinen Programmen.
Wichtige Meldungen
Wichtige Meldung

Messis Elfmeterschwäche lässt Pickford kalt

Lionel Messi hat bei der WM zwar schon acht Mal getroffen, seine beiden Elfmeter aber nicht untergebracht. Jordan Pickford misst dem keine besondere Bedeutung bei. "Ich glaube, so einen Spieler wie Messi bringt das nicht aus der Ruhe", sagte Englands Nationaltorhüter vor dem Halbfinale am Mittwoch (21 Uhr MESZ/ARD) gegen Argentinien.

Dabei kann es zum direkten Duell kommen. Einen psychologischen Vorteil sieht Pickford nicht: "Er wird es einfach durchziehen - und wenn es soweit kommt, heißt es: ich gegen ihn."

88.000 Fans feiern Haaland und seinen Waschbär

Stürmerstar Erling Haaland hat offensichtlich eine Vorliebe für ausgefallene Souvenirs. Bei der WM-Rückkehr der norwegischen Nationalmannschaft stieg der 25-Jährige gestern Abend mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug.

Vom Flughafen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. Vor dem Palast hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern - selbstverständlich inklusive des mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubels. Den Rhythmus dafür gab Kronprinz Haakon an der Trommel vor.

Quelle: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa


Wichtige Meldung

Coach de la Fuente macht Yamal Mut

Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. "Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen - oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren", sagte der 65-Jährige vor dem Halbfinale gegen Frankreich (21 Uhr MESZ/ZDF).

Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer.

Frankreichs Rabiot: Teamgeist als großer Trumpf

Der Meinung von Adrien Rabiot nach ist die große Geschlossenheit innerhalb des Teams ein entscheidender Grund für Frankreichs bisherige Erfolge. Es funktioniere und harmoniere abseits des Platzes sehr gut, sagte der 31-Jährige vor dem Halbfinale gegen Spanien an diesem Dienstag (21 Uhr live im ZDF).

Rabiot und die Franzosen gehen selbstbewusst ins Duell mit dem Europameister. Man müsse vor niemandem Angst haben, sagte der Routinier vom AC Mailand: "Ich glaube, wir hätten kaum in einer besseren Verfassung ankommen können."


Diego Forlán soll Bielsa-Nachfolger bei Uruguay werden

Der frühere Topstürmer Diego Forlán soll die uruguayische Nationalmannschaft als Interimstrainer übernehmen. Das bestätigte Verbandschef Ignacio Alonso beim TV-Sender Teledoce.

Der Vertrag von Trainer Marcelo Bielsa war mit dem WM-Aus ausgelaufen. Forlán habe sich "begeistert" von der Aussicht gezeigt, die Nationalmannschaft zu übernehmen. Eine Einigung könnte "in den nächsten Stunden" erzielt werden", sagte Alonso.


Frankreich oder Spanien: Wer erreicht das Finale?

Es ist Halbfinal-Zeit bei der Fußball-WM 2026. Frankreich gegen Spanien oder Kylian Mbappé gegen Lamine Yamal. Wer setzt sich durch und zieht ins Endspiel ein?

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Niederländischer Referee Dieperink stirbt mit 38

Der niederländische Fußball trauert um Schiedsrichter Rob Dieperink. Wie der nationale Verband KNVB bestätigte, verstarb der Referee, der zunächst als Offizieller für die WM vorgesehen war, im Alter von 38 Jahren. Zu den Hintergründen des Todes gab der KNVB nichts bekannt.

Dieperink war von der FIFA vor dem WM-Start von der Liste der Spieloffiziellen gestrichen worden. Zuvor war er im April von der Polizei wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch eines minderjährigen Jungen in London verhaftet worden. Der Fall wurde aus Mangel an Beweisen eingestellt.

Spanien: Rodri fordert Geduld mit Yamal

Lamine Yamal erzielte bei der WM bislang nur ein Tor - Spaniens Kapitän Rodri nahm ihn an dessen 19. Geburtstag aber in Schutz. Bei der EM vor zwei Jahren habe Yamal "so viel Reife" gezeigt. "Er ist jetzt zwei Jahre älter, und ihr habt gesehen, was er kann, deshalb beeindruckt es euch vielleicht nicht mehr so sehr", sagte Rodri vor dem Halbfinale gegen Frankreich am Dienstag (21 Uhr MESZ/live im ZDF) in Dallas.

Yamal müsse manchmal "seine Nervosität, seinen Drang" zügeln. "Er ist so wichtig für uns, mit und ohne Ball. Gegen Frankreich hoffen wir, dass er eine wichtige Rolle spielen kann", sagte Rodri dem "Guardian"


Schweigeminute vor Halbfinale Frankreich - Spanien

Vor dem WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien wird eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlags von Nizza vom 14. Juli 2016 abgehalten. Das teilte der französische Staatspräsident Emmanuel Macron am Montag bei X mit.

Vor zehn Jahren war nach dem Ende des Feuerwerks zum französischen Nationalfeiertag ein islamistischer Attentäter mit einem Lastwagen durch eine Menschenmenge gefahren. 86 Menschen wurden getötet. Der Täter wurde von der Polizei erschossen. 


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Bilic folgt Dalic als Kroatiens Nationalcoach

Slaven Bilic ist zum zweiten Mal in seiner Karriere Trainer von Kroatiens Nationalmannschaft. Der 57-Jährige löst Zlatko Dalic ab, der nach dem WM-Aus gegen Portugal im Sechzehntelfinale seinen Rücktritt bekanntgegeben hatte. 

Von 2006 bis 2012 trainierte Bilic schon einmal die Auswahl seines Landes und kam bei der EM 2008 in der Schweiz und Österreich bis ins Viertelfinale. Er sei nach einem einstimmigen Vorstandsbeschluss zum Chefcoach ernannt worden, teilte der kroatische Verband mit.

Quelle: imago

Nur sechs Bundesliga-Spieler im Halbfinale

Die Bundesliga nimmt bei der WM nur noch eine Nebenrolle ein. Ganze sechs Spieler der vier Halbfinalisten stehen in Deutschland unter Vertrag. Im Vergleich zur Premier League (41), La Liga (28) und der Ligue 1 (13) bedeutet das gleichauf mit der Serie A Platz vier.

Immerhin: Mindestens einen Weltmeister wird die Bundesliga stellen, schließlich verteilt sich das Sextett auf alle vier Halbfinalisten:

  • England: Harry Kane (Bayern München), Jarell Quansah (Bayer Leverkusen)
  • Frankreich: Michael Olise, Dayot Upamecano (beide Bayern)
  • Spanien: Alejandro Grimaldo (Bayer Leverkusen, seit 1. Juli Atlético Madrid)
  • Argentinien: Exequiel Palacios (Leverkusen)

Kroos sieht keinen Streit bei Tuchel und England

Toni Kroos hat sich in der Diskussion um die Mannschaftskritik von Thomas Tuchel auf die Seite des englischen Nationaltrainers gestellt. "Wer, wenn nicht der Trainer, darf sagen, was nicht funktioniert hat?", sagte Kroos auf TikTok. "Vor allem, wenn er vorher zwei Minuten darüber gesprochen hat, was für eine geile Mentalität die Mannschaft hat."

Tuchel hatte die Leistung Englands beim knappen 2:1-Sieg im Viertelfinale gegen Norwegen als "schlampig" und "nicht schnell genug" bezeichnet.

Kroos zufolge sei die "Situation ausgenutzt" worden, speziell Jude Bellingham habe nach dem Spiel Fragen in einem anderen "Tonus" gestellt bekommen als "Tuchel es gesagt" habe.


Zeitung: Baloguns Begnadigung wohl im Alleingang entschieden

Die Begnadigung von US-Nationalspieler Folarin Balogun erfolgte offenbar auf Initiative eines einzigen Funktionärs. Informationen der "Times" zur Folge traf Mohammad Al-Kamali, Vorsitzender der FIFA-Disziplinarkommission, die Entscheidung im Alleingang. Die 17 weiteren Mitglieder des Gremiums seien von dem Mann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht einbezogen worden.

Die Aufhebung der Sperre hatte für einen Eklat gesorgt, da US-Präsident Donald Trump bestätigte, dass er FIFA-Präsident Gianni Infantino wegen des Platzverweises angerufen und eine Überprüfung gefordert habe. Infantino schob die Verantwortung der Entscheidung auf die FIFA-Disziplinarkommission.


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Nach WM-Aus: DFB plant mit 9,4 Millionen Defizit

Das frühe Scheitern der deutschen Mannschaft kostet den DFB viel Geld. "Das Defizit liegt bei geplanten 9,4 Millionen Euro, wobei wir das Ist-Ergebnis aus Abrechnungsgründen final erst im Herbst benennen können", sagte Schatzmeister Stephan Grunwald dem "Kicker": "Ins Plus wären wir erst ab dem Finale gekommen."

Dabei hatte der Dachverband einen konservativen Haushalt für das Turnier angelegt, Prämien für die Spieler wären zudem erst ab dem Achtelfinale fällig geworden. "Ich habe die Aufgabe, so zu planen, dass auch im schlechten Falle niemand in Panik ausbrechen muss", erklärte Grunwald. 

FIFA weist Spidercam-Vorwurf bei England-Tor erneut zurück

Der Fußball-Weltverband hat bekräftigt, dass beim Ausgleichstor der Engländer im Viertelfinale gegen Norwegen alles rechtens gewesen sein soll. Die These, dass wackelnde Kamerabilder beweisen könnten, dass der Ball vor dem Treffer das Kabel einer sogenannten Spidercam berührt habe, wies die FIFA zurück. Auf dem Bildmaterial der Spidercam sei "klar zu sehen, dass die Kamera weder wackelt noch sich bewegt", teilte die FIFA "sportschau.de" mit.

Die Debatten hatten sich an einer Szene nach einem Abschlag von Norwegens Torwart Orjan Nyland entzündet. Der Ball war bei Englands Anthony Gordon gelandet, dieser hatte dann Jude Bellinghams Treffer zum 1:1 vorbereitet.


Nach WM-Aus: Hasskommentare gegen Sörloth

Alexander Sörloth ist nach Norwegens Aus in den sozialen Medien massiv beleidigt worden. Seine Partnerin Lena Selnes veröffentlichte diverse Kommentare, die sie über Instagram erreicht haben. "Bitte begehe Selbstmord, du Idiot", hieß es dort unter anderem. "Sag deinem Mann, dass er Norwegen verlassen und von einer Klippe springen soll" und "Ich werde ihn töten" waren weitere Kommentare.

"Die WM und der Fußball bringen Freude, aber auch viel Hass", schrieb Sörloths Partnerin Selnes: "Ich möchte dem eigentlich nicht viel Aufmerksamkeit geben, aber ich muss das nach diesen Kommentaren tun."


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Kane verteidigt Tuchel nach Bellingham-Kritik

Nach dem 2:1 nach Verlängerung im Viertelfinale gegen Norwegen hatte Englands Coach Tuchel gesagt, seine Mannschaft habe Glück gehabt, sei nachlässig gewesen und habe viele technische Fehler gemacht. Dies konterte Doppeltorschütze Bellingham mit der Aussage, dass man nicht jedes Spiel mit 1.000 Pässen, sondern auch mal schmutzig gewinnen müsse.  

"Er versucht, das Beste aus uns herauszuholen und wir wissen, dass wir noch ein Level besser spielen können", meldete sich nun Kane als Kapitän zu Wort. "Wir haben das gegen Norwegen nur in Ansätzen gezeigt." Kane äußerte Verständnis für Tuchels Ansprüche.

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"Unerträglicher Rassismus": Spaniens Ex-Premier in der Kritik

Der frühere spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat vor dem Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich mit einer rassistischen Äußerung für Empörung gesorgt. Der frühere Politiker der konservativen Volkspartei schrieb in einem Beitrag für "El Debate", dass Frankreich über einen Kader auf höchstem Niveau verfüge. Allerdings stünden keine Franzosen in dem Fußball-Team.

Rajoys Beitrag stieß sowohl in Frankreich als auch in Spanien vor der Partie am Dienstag (21 Uhr live im ZDF) in Dallas auf scharfe Ablehnung. "Mariano Rajoys Äußerungen über die französische Nationalmannschaft zeugen von unerträglichem Rassismus", schrieb Frankreichs Fußballverbandspräsident Philippe Diallo bei X. Der aktuelle spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez betonte, dass die bessere Mannschaft gewinnen und der Rassismus verlieren möge.

BVB-Boss: Ruck durch Klopp über den Fußball hinaus

Aus Sicht von Borussia Dortmunds Klubchef Carsten Cramer könnte Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer eine Wirkung über den Fußball hinaus haben. "Nennen Sie mir ein Argument, das gegen ihn spricht. Ich würde mich sehr freuen, wenn der DFB und Jürgen Klopp zueinanderfänden", sagte Cramer im "Kicker"-Interview. "Ich glaube, er verkörpert sehr viel von dem, was dem Fußball, aber auch unserem Land fehlt."

Klopp hat schon eine Grundsatzvereinbarung mit den Bossen des DFB um Präsident Bernd Neuendorf und Cramers BVB-Vorgänger Hans-Joachim Watzke erzielt. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.


Medien: Forlán soll vorübergehend Uruguay übernehmen

Das uruguayische Fußball-Idol Diego Forlán soll nach Medienberichten vorerst die Nationalmannschaft seines Heimatlandes trainieren. Der frühere Topstürmer soll zunächst bis März die Nachfolge von Marcelo Bielsa übernehmen, der die "Celeste" nach dem Vorrunden-Aus verlässt. Dies berichtete unter anderem die spanische Zeitung "Marca" und zitierte auch Verbandspräsident Ignacio Alonso.

Anschließend soll über die weitere Besetzung des Postens entschieden werden. In Personalunion soll Forlán auch die U20-Nationalmannschaft Uruguays betreuen. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.


Quelle: dpa, sid, Reuters
Über die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko berichtet das ZDF seit dem 1. Juni in seinen Programmen.

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