01:20
Für Curaçao verlief der WM-Einstand etwas ernüchternd. Beim 1:7 gegen Deutschland konnte der Außenseiter zwischenzeitlich zwar ausgleichen, geriet anschließend jedoch zunehmend unter die Räder. Dennoch brachte das Turnierdebüt auch positive Erkenntnisse mit sich. Die Mannschaft von Dick Advocaat versteckte sich keineswegs und zeigte zumindest phasenweise, dass sie mithalten kann auf der ganz großen Bühne.
01:16
Im Zentrum der Defensive stehen mit Hincapié und Pacho zwei Innenverteidiger, die vor wenigen Wochen noch auf der größten europäischen Bühne im Champions-League-Finale aktiv waren. Vor ihnen sorgt Caicedo für Struktur und Stabilität im Mittelfeld. Zusammen kommen diese drei Leistungsträger auf einen Marktwert von knapp 250 Millionen Euro. Zum Vergleich: Der komplette Kader Curaçaos wird auf rund 26 Millionen Euro geschätzt. Zumindest auf dem Papier scheint die Rollenverteilung damit eindeutig.
01:15
Dass Ecuador überhaupt als Kandidat für die K.o.-Runde gehandelt wird, kommt nicht von ungefähr. In der südamerikanischen Qualifikation belegte die Mannschaft von Sebastián Beccacece den zweiten Platz und blieb zuvor 19 Länderspiele in Folge ohne Niederlage. Das Erfolgsrezept ist dabei schnell erklärt. Ecuador verteidigt hervorragend. Nur fünf Gegentreffer in 18 Qualifikationsspielen sprechen eine deutliche Sprache.
01:14
Nach den Niederlagen zum Auftakt stehen beide Mannschaften bereits unter Zugzwang und benötigen dringend Zählbares, um ihre Hoffnungen auf das Achtelfinale am Leben zu halten. Die deutlich bessere Ausgangsposition besitzt dabei trotz der Auftaktniederlage Ecuador. Gegen die Elfenbeinküste spielte "La Tri" über weite Strecken mindestens auf Augenhöhe, musste sich letztlich aber durch einen späten Gegentreffer mit 0:1 geschlagen geben. Mit Deutschland wartet anschließend der wohl schwerste Gruppengegner, weshalb die Südamerikaner heute möglichst einen Dreier einfahren sollten.
01:04
Auch Curaçaos Trainer Dick Advocaat zieht nach dem deutlichen 1:7 gegen Deutschland personelle Konsequenzen. Mit Gaari und Brenet rücken zwei frische Kräfte in die neu formierte Fünferabwehrkette. Bazoer und Hansen nehmen dafür zunächst auf der Bank Platz. Die Karibiknation setzt heute auf ein kompaktes 5-4-1-System, um gegen die Ecuadorianer deutlich stabiler aufzutreten als noch zum Turnierauftakt.
01:03
Nach der knappen 0:1-Niederlage gegen die Elfenbeinküste nimmt Ecuador-Coach Sebastián Beccacece zwei Veränderungen in seiner Startelf vor. Ordóñez muss sich zunächst mit einem Bankplatz begnügen, dafür rückt Franco aus dem Mittelfeld in die Dreierkette zurück. Auf der linken Schiene beginnt Estupiñán, während Vite Rodríguez ins Zentrum rückt. Dort erhält zudem Alcívar den Vorzug und komplettiert das Mittelfeld in einer etwas offensiver ausgerichteten 3-1-4-2-Formation.
Herzlich willkommen zur Partie der Gruppe E zwischen Ecuador und Curacao. Obwohl keine 2000 Kilometer zwischen den Hauptstädten der beiden Länder liegen, treffen die beiden Nationen bei dieser WM erstmals in ihrer Länderspielhistorie aufeinander.