DFB-Pokal, 1. Runde: 5:2 - Jeddeloh blamiert den 1. FC Heidenheim

DFB-Pokal - 1. Runde:5:2 - Jeddeloh blamiert den 1. FC Heidenheim

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Nächste herbe Enttäuschung für den 1. FC Heidenheim: Nach dem missglückten Saisonstart ereilt den Zweitligisten das Pokal-Aus - mit 2:5 beim Viertligisten Jeddeloh.

Torjubel zum 3:1 Führungstor von Haris Hyseni (SSV Jeddeloh II, 37) am 23.08.2026 in Oldenburg.

Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim hat in der ersten Runde des DFB-Pokals eine peinliche Vorstellung abgeliefert. Beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II ging der FCH mit 2:5 unter.

23.08.2026 | 4:23 min

Fußball-Regionalligist SSV Jeddeloh II hat im DFB-Pokal für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Der Außenseiter besiegte den Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim im Oldenburger Marschweg-Stadion mit 5:2 (3:1). Die Heidenheimer traten ohne ihren gesperrten Trainer Frank Schmidt an und erlebten im Ammerland eine Blamage.

Beim SSV Jeddeloh II handelt es nicht um eine zweite Mannschaft. Hintergrund: In der Gemeinde Edewecht im Kreis Ammerland gibt es zwei Orte mit diesem Namen.

Jeddeloh I hat 1.150 Einwohner und ist die ältere der beiden Ortschaften. Jeddeloh II entstand später, dort leben 1.300 Einwohner.


FCH schon zur Pause klar zurück

Dabei waren die Favoriten dank des Treffers von Yannik Wagner in Führung gegangen (12. Minute) - doch dann nahm das Debakel schnell seinen Lauf. Nur zwei Minuten später glich Kamer Krasniqi (14.) aus. Ein Eigentor von Jan Schöppner (27.) und ein Traumtor von Haris Hyseni (29.) führten zur 3:1-Führung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verschoss der Heidenheimer Budu Siwsiwadse einen Elfmeter. Der Zweitligist bemühte sich um den Anschluss - doch mit einem Konter holte auch Jeddeloh II einen Strafstoß heraus: Hyseni erhöhte mit seinem zweiten Treffer (70.) auf 4:1. Tim Janßen ließ die Heidenheimer noch schlechter aussehen (72.). Mikkel Kaufmann (89.) gelang nur noch Ergebniskosmetik.

Torjubel zum 3:1 Führungstor von Haris Hyseni (SSV Jeddeloh II, 37) am 23.08.2026 in Oldenburg.

Haris Hyseni (Mitte) feiert sein Tor zum 3:1.

Quelle: Imago

"Es ist unfassbar. Für die Momente haben wir alle angefangen, Fußball zu spielen", sagte Jeddelohs Torwart Moritz Onken bei "Sky":

Ich schätze mal, das wird heute eine lange Nacht.

Jeddelohs Torwart Moritz Onken

Trainer Schmidt nur Zuschauer

FCH-Coach Schmidt sah aus ungewohnter Position auf der Tribüne, wie sich die eklatante Defensivschwäche seines Teams fortsetzte. In den bisher drei Pflichtspielen hat der FCH nun zwölf Tore kassiert. Schmidt war wegen einer Gelb-Roten-Karte aus der vergangenen Pokal-Saison gesperrt und wurde von Co-Trainer Bernhard Raab vertreten.

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TV-Kameramann beim Fußballspiel

Auch für Jeddelohs Trainer Kristian Arambasic war der Nachmittag ungewohnt. Er ist zum fünften Mal im DFB-Pokal dabei - und das mit dem vierten Verein. Nun schaffte er es zum ersten Mal in die zweite Runde. Zuvor war seine persönliche DFB-Pokal-Bilanz mit 1:27-Toren verheerend.

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Die erste Überraschung der laufenden DFB-Pokalsaison ist perfekt. Drittligist Sonnenhof Großaspach schlägt Zweitligist Bielefeld im Elfmeterschießen.

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