Leipzig: Offenbar weitere Drohne mit Sprengstoff entdeckt

Drohnen am Flughafen :Leipzig: Offenbar weitere Drohne mit Sprengstoff entdeckt

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Vor drei Wochen sorgte der Fund einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig für Aufsehen. Medienberichten zufolge gab es wohl weitere, bislang unbekannte Drohnen.

Nach dem nächtlichen Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle haben Spezialisten der Bundespolizei eine Drohne mit einer Sprengvorrichtung entschärft.

Nach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig fordern die Grünen einen Drohnen-Gipfel im Kanzleramt. Innenminister Dobrindt werfen sie Symbolpolitik vor.

20.08.2026 | 0:25 min

Nach dem Vorfall mit einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig gehen die Ermittler Medienberichten zufolge davon aus, dass mehrere Drohnen eingesetzt wurden. "Eine zweite Drohne könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein", berichteten die "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR am heutigen Dienstag unter Berufung auf Ermittler.

Außerdem sei eine weitere Drohne zehn Tage nach dem Vorfall auf einem Feld im Kabelsketal westlich des Flughafens gefunden worden, berichteten die Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Nach dem nächtlichen Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle haben Spezialisten der Bundespolizei eine Drohne mit einer Sprengvorrichtung entschärft. Nach dem nächtlichen Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle haben Spezialisten der Bundespolizei eine Sprengvorrichtung entschärft.

Nach dem Fund einer mit Sprengstoff und Zünder präparierten Drohne auf dem Leipziger Flughafen läuft die Suche nach Tätern und Drahtziehern. Die fliegende Bombe wurde eher zufällig entdeckt.

18.08.2026 | 9:34 min

Drohne könnte militärischen Sprengstoff enthalten haben

Die Ermittler sollen an der Fundstelle der Drohne im Kabelsketal eine Substanz entdeckt haben, bei der es sich nach ersten Einschätzungen um rund 50 Gramm des hochexplosiven militärischen Sprengstoffs Hexogen gehandelt haben könnte, wie "SZ", NDR und WDR unter Berufung auf Sicherheitskreise berichteten. In dem Bericht hieß es demnach:

Die Täter hatten womöglich einen weitaus größeren Anschlag im Sinn als bislang öffentlich bekannt.

Bericht aus Sicherheitskreisen

Drohne

"Wir brauchen jetzt schnell viele Systeme", warnt Expertin Ulrike Franke. Doch 42 Luftsicherheitsbehörden und unklare Zuständigkeiten erschweren eine wirksame Drohnenabwehr.

18.08.2026 | 2:02 min

Berichte über Kollision eines Flugzeugs mit weiterem Objekt

Am Flughafen Leipzig war Anfang August im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine im Krieg gegen Russland.

Eine zweite Drohne soll wenige Minuten nach dem Fund der ersten mit einem DHL-Frachtflugzeug kollidiert sein, wie "SZ", NDR und WDR berichteten. Das Flugzeug prallte wohl auf der Höhe des Flughafenzauns mit einer Geschwindigkeit von mehreren hundert Stundenkilometern mit der Drohne zusammen. Wenige Sekunden zuvor sollen die Piloten der Maschine ein etwa 30 Zentimeter großes Objekt gesehen haben.

Drohnenabwehr bei Argus Interception

Nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle will Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Drohnenabwehr der Bundespolizei deutlich ausbauen.

10.08.2026 | 1:55 min

Suche nach Tätern läuft

Bei einer Untersuchung des DHL-Flugzeugs wurde "SZ", NDR und WDR zufolge am Leitwerk der Maschine eine Beschädigung festgestellt, die auf eine Kollision mit einem Gegenstand hindeutet. Gefunden wurde diese Drohne oder auch nur Teile davon bislang jedoch nicht. Nach Einschätzung der Ermittler könnte das Fluggerät nach dem Zusammenstoß auch in die Triebwerke geraten und dabei in kleinste Teile zerhackt worden sein, wie es in dem Bericht weiter hieß.

Der "Spiegel" berichtete jedoch, dass Ermittler skeptisch sind, dass das DHL-Frachtflugzeug wirklich mit einer Drohne kollidierte. Entgegen anderer bislang erfolgter Meldungen sollen sich an der beschädigten Stelle des Flugzeugs doch organische Spuren befunden haben.

Unklar ist nach wie vor, wer hinter dem mutmaßlichen Anschlag steckte. Sicherheitskreise gehen "SZ", NDR und WDR zufolge davon aus, dass russische Geheimdienste in die Planung involviert waren. Moskau weist eine Beteiligung zurück.

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Über das Thema berichteten mehrere Sendungen, etwa heute Xpress am 20.08.2026 um 09:00 Uhr.

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