Midterms: Trump sieht Republikaner trotz Umfragen auf Erfolgskurs

Vor den US-Kongresswahlen:Trump sieht Republikaner trotz Umfragen auf Erfolgskurs

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Vor den Midterms zeigt sich US-Präsident Trump trotz schlechter Umfragewerte zuversichtlich. Die Republikaner machten gute Arbeit, verkauften ihre Erfolge aber nicht gut genug.

US-Präsident Donald Trump hält in Denton, Texas eine Rede

Trump hält vor Mitarbeitern eines Lastwagen-Herstellers im texanischen Denton eine Rede.

Quelle: AP

US-Präsident Donald Trump hat seine Republikaner bei einem Wahlkampfauftritt in Texas trotz sinkender Zustimmungswerte auf einen Sieg bei den Kongresswahlen am 3. November eingeschworen.

Ich glaube, wir werden gewinnen. Überall, wo ich hingegangen bin, gewinnen wir.

Donald Trump, US-Präsident

Rund einen Monat vor den wichtigen Parlamentswahlen ließ Trump zugleich erkennen, dass er sich seiner seit längerem schlechten Beliebtheitswerte bewusst zu sein scheint. Er pries zunächst wie üblich seine eigene Politik und betonte dann: Das Einzige, was schlecht laufe, sei die Öffentlichkeitsarbeit. Man leiste "phänomenale Arbeit", verkaufe diese aber vielleicht nicht gut.

U.S. Kapitol

Einige wenige Duelle entscheiden bei den US-Midterms über die politische Machtverteilung in Amerika. An diesen Kandidaten hängen die Mehrheitsverhältnisse im Kongress.

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Trump betont Einsatz im Wahlkampf

Außerdem wies Trump den Eindruck zurück, er sei nicht mit vollem Einsatz im Wahlkampf dabei. Sein Engagement für die Kongresswahlen sei so groß wie nie zuvor, sagte der Präsident. Wäre dem nicht so, wäre er zu Hause geblieben.

Am 3. November wählen die Amerikanerinnen und Amerikaner bei den Midterms rund ein Drittel der Senatorinnen und Senatoren neu sowie das gesamte Repräsentantenhaus. Derzeit halten die Republikaner eine knappe Mehrheit in beiden Kongresskammern.

Die ZDF-Korrespondentin in Washington D.C., Katharina Schuster, steht vor dem US-Kongressgebäude. Sie trägt eine dunkle Hose und ein farbiges Oberteil mit freien Armen. An ihrem linken Handgelenk trägt sie eine dunkle Armbanduhr. Mittig auf ihrem Oberteil steckt ein dunkles Mikrofon mit einem flauschigen Windschutz. Zwischen ihr und dem Kongressgebäude ist ein Grünstreifen. Sie blickt direkt in die Kamera. Ihre hellbraunen Haare fallen über die Schultern.

Donald Trump steht bei den Midterms 2026 in den USA nicht zur Wahl. Doch es geht um die Mehrheit der Republikaner in Senat und Repräsentantenhaus - und damit auch um seine Macht.

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Trump setzt auf eigene Strahlkraft

Trumps Politik ist laut Umfragen unter anderem wegen der gestiegenen Spritpreise infolge des Iran-Krieges unpopulär. Nach einer aktuellen Umfrage des AP-NORC-Zentrums für Forschung zu öffentlichen Angelegenheiten sind nur 17 Prozent der Erwachsenen in den USA mit Trumps Umgang mit den Lebenshaltungskosten zufrieden. 26 Prozent bewerten seinen Umgang mit der Wirtschaft positiv - ein neuer Tiefstwert.

Seinen schlechten Beliebtheitswerten zum Trotz hat der US-Präsident die Zwischenwahlen mehrfach zu einer Abstimmung über sich selbst erklärt. "Bitte tut so, als würde ich kandidieren", rief er seine Anhänger etwa vor wenigen Wochen bei einem Parteitag der Republikaner in Dallas auf. Der US-Präsident setzt also weiterhin auf seine Strahlkraft und hofft, seine Anhängerschaft auch dann zum Wählen zu mobilisieren, wenn er selbst nicht auf dem Stimmzettel steht.

Parteitag der Republikaner 2026

Für Trump steht bei den Midterms im November viel auf dem Spiel. Noch unentschlossene Wähler will er überzeugen. Sein Ziel: die republikanische Mehrheit im Kongress halten.

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Demokraten können auf Mehrheit im Abgeordnetenhaus hoffen

Die Demokraten können sich Hoffnungen machen, zumindest das Abgeordnetenhaus zurückzuerobern. Gelingt ihnen das, könnten sie unter anderem Trumps Gesetzesinitiativen blockieren und Untersuchungen in Gang setzen.

Mit seinen Auftritten in Texas und Oklahoma startete Trump eine 32-tägige Wahlkampfoffensive. Er will in den kommenden Tagen unter anderem in Alabama, Ohio und Nebraska auftreten. Vizepräsident J.D. Vance war am Donnerstag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Florida. "Ich habe den einfachsten Job der Welt", sagte der Vizepräsident. "Ich kann darüber sprechen, wie verrückt die Demokraten sind."

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Quelle: dpa, AP
Über dieses Thema berichtete das ZDF am 18.09.2026 um 9:00 Uhr in dem Beitrag "Die spannendsten Duelle bei den Midterms".

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