USA: Trump stimmt Hinrichtung durch Erschießungskommando zu

Amokläufer tötete US-Soldaten:Trump stimmt Hinrichtung durch Erschießung zu

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Nidal Hasan tötete 13 Menschen auf einem US-Stützpunkt. Nun soll seine Hinrichtung durch ein Erschießungskommando vollzogen werden. Laut Pentagon gab Trump dafür grünes Licht.

Donald Trump, aufgenommen am 04.09.2026

Folgt der Empfehlung seines Verteidigungsministers zur Erschießung eines Amokläufers: US-Präsident Donald Trump (Archivfoto).

Quelle: AFP | KENT NISHIMURA

Präsident Donald Trump hat nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums grünes Licht für die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Amokläufers Nidal Hasan gegeben, der 2009 auf einem US-Armeestützpunkt 13 Menschen getötet hatte.

Pentagon: Trump stimmt Erschießungskommando zu

Verteidigungsminister Pete Hegseth habe "empfohlen, dass der verurteilte Terrorist Nidal Malik Hasan durch ein Erschießungskommando der US-Armee hingerichtet wird", teilte Pentagonsprecher Sean Parnell am Montag im Onlinedienst X mit. Trump habe dem "zugestimmt".

X-Post von Sean Parnell

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Hegseth werde "Zeitpunkt und Ort" der Hinrichtung festlegen, erklärte Parnell weiter. Er fügte hinzu: "Für Hasan ist nun endlich der Tag des Gerichts gekommen." Bei einem Vollzug wäre es die erste Hinrichtung durch das Militär der USA seit 1961.

Die wegen Mordes zum Tode veurteilte Christina Pike hatte zwei Giftspritzen überlebt und befindet sich derzeit im Krankenhaus.

Eine gescheiterte Hinrichtung im US-Bundesstaat Tennessee hat eine neue Debatte über die Todesstrafe ausgelöst.

02.10.2026 | 1:37 min

Amoklauf auf US-Armeestützpunkt 2009

Der damalige Armeepsychiater Hasan, ein muslimischer US-Bürger palästinensischer Herkunft, hatte 2009 auf dem Armeestützpunkt Fort Hood im Bundesstaat Texas bei seinem Amoklauf zwölf Soldaten und einen Zivilisten erschossen sowie 30 Soldaten verletzt.

Ein US-Militärgericht befand Hasan 2013 für schuldig und verurteilte ihn zum Tode. Das Gericht sah es damals als erwiesen an, dass die Tat von der Ideologie des Terrornetzwerks Al-Kaida inspiriert war.

Nidal Hasan vor Gericht nach Amoklauf auf einer texanischen Armeebasis (Archivfoto)

Der damalige Armeepsychiater Nidal Hasan hatte 2009 auf dem Armeestützpunkt Fort Hood in Texas zwölf Soldaten und einen Zivilisten erschossen. (Archivbild)

Quelle: AP

Pflichtverteidiger vermuten Wunsch nach Todesstrafe

Hasan wurde bei dem Amoklauf angeschossen und ist seitdem teilweise gelähmt. Er hatte sich dafür entschieden, sich bei dem Prozess selbst zu verteidigen. Allerdings rief er keine Zeugen auf, sagte nicht aus und unternahm keinen Versuch, die Anklagepunkte zu bestreiten. Die Pflichtverteidiger vermuten, dass er die Vollstreckung der Todesstrafe anstrebt.

Auf der rechten Seite ist ein Fahndungsfoto von Christa Pike. Auf der linken Seite des Bildes, sieht man einen Exekutionsliege. Im Vordergrund steht "Fall Christa Pike. Warum die USA weiter hinrichten".

Die Exekution der Mörderin Christa Pike im US-Bundesstaat Tennessee ist gescheitert, was die Debatte über die Todesstrafe neu entfacht hat. ZDFheute live über den Fall und die Reaktionen.

02.10.2026 | 29:39 min

Gescheiterte Hinrichtung sorgt für Diskussionen

Die gescheiterte Hinrichtung der US-Amerikanerin Christa Pike hatte in den USA zuletzt erneut eine Debatte um die Todesstrafe ausgelöst. Sie überlebte zwei Giftspritzen und befindet sich seither im kritischen Zustand.

Immer wieder argumentieren Befürworter und Gegner der Hinrichtung von Straftätern mit Blick auf Abschreckungseffekte oder die Frage, ob den Verurteilten Gleiches wie ihren Opfern widerfahren solle.

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Quelle: AFP, dpa
Über die Debatte über die Todesstrafe in den USA berichteten die heute-Nachrichten am 02.10.2026 ab 17:00 Uhr.

Mehr zur Todesstrafe in den USA

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