Fotos von Trump mit Epstein auf Schloss Windsor projiziert

Staatsbesuch in Großbritannien:Schloss Windsor: Fotos von Trump mit Epstein projiziert

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Kurz vor dem Empfang von US-Präsident Trump bei König Charles III. haben Demonstranten mit einer aufsehenerregenden Aktion an den Skandal um Sexualstraftäter Epstein erinnert.

Am Vorabend des Staatsbesuchs von Donald Trump haben Aktivisten Fotos des US-Präsidenten mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auf Schloss Windsor projiziert.

Wie auf Videos in sozialen Medien zu sehen war, lief eine Art Diashow mehrere Minuten lang auf einem Turm des Schlosses ab. Die Polizei bestätigte den Vorfall. Wer dahintersteckte, war zunächst unklar. "Die Projektion schien aus einem Hotel gegenüber dem Turm zu kommen", schrieb der britischer Journalist Chris Ship bei X, der für "ITV" über das Königshaus berichtet.

Chris Ship bei X

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Die Polizei teilte am Dienstagabend mit, es habe vier Festnahmen infolge einer medienwirksamen Aktion in Windsor gegeben, alle vier seien in Gewahrsam. "Wir nehmen jede unautorisierte Aktivität rund um Schloss Windsor sehr ernst", sagte Chief Superintendent Felicity Parker. Die Beamten hätten schnell reagiert und die Projektion gestoppt.

Epstein-Affäre verfolgt Trump seit Wochen

Der inzwischen verstorbene US-Multimillionär Jeffrey Epstein, der in höchsten Kreisen verkehrte, hatte einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Mädchen zum Opfer fielen.

Den US-Präsidenten, der einst mit Epstein freundschaftlich verkehrte, verfolgt die Epstein-Affäre seit Wochen. Zwar streitet er ab, von den Machenschaften seines früheren Bekannten gewusst zu haben, doch die Verschwörungstheoretiker lassen nicht locker.

Epstein-Skandal auch in Großbritannien relevant

Auch in Großbritannien schlug der Epstein-Skandal immer wieder hohe Wellen. Der Bruder von König Charles III., Prinz Andrew, war einst mit Epstein befreundet. Eines der Opfer warf ihm vor, sie als Minderjährige mehrfach missbraucht zu haben. Andrew stritt die Vorwürfe stets ab. Eine Klage endete im Vergleich.

Erst vor wenigen Tagen musste Premierminister Keir Starmer seinen Botschafter in Washington abberufen, weil auch dieser enge Beziehungen zu Epstein gepflegt hatte. Die Affäre droht den Trump-Besuch zu überschatten.

Der britische Botschafter in den USA, Lord Peter Mandelson. (Archiv)

Wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat Premierminister Keir Starmer den britischen Botschafter Peter Mandelson in den USA entlassen.

11.09.2025 | 1:55 min

Besuch bei Charles und Camilla

Trump und seine Frau First Lady Melania waren am Dienstagabend zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in Großbritannien eingetroffen. Heute Vormittag werden sie zum offiziellen Auftakt auf Schloss Windsor erwartet. Dort werden die beiden unter anderem mit König Charles und Königin Camilla sowie dem Thronfolgerpaar Prinz William und Prinzessin Kate zusammentreffen.

Am Donnerstag sind politische Gespräche geplant. Trump ist der erste US-Präsident, dem die Ehre eines Staatsbesuchs in Großbritannien zum zweiten Mal zuteil wird.

Quelle: dpa

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  3. US-Präsident Donald Trump am 9.9.2025 in Washington

  4. Dieses Bild, das am Montag 8. September 2025 auf dem X-Konto der Demokraten im House Oversight Committee gepostet wurde, zeigt eine sexuell anzügliche Geburtstagsnotiz an Jeffrey Epstein, die auf ein "wunderbares Geheimnis" anspielt und angeblich von US-Präsident Trump unterzeichnet ist, der bestritten hat, die Notiz verschickt zu haben.