US-Präsident besucht Basketball-Spiel:Trump bei NBA-Finale ausgebuht - er selbst spricht von Jubel
US-Präsident Donald Trump besuchte das NBA-Finale in New York - und wurde von Fans ausgebuht. Anschließend sprach Trump von "begeistertem" Jubel über sich. Was war da los?
US-Präsident Trump wurde beim dritten NBA-Finalspiel im Madison Square Garden ausgebuht. Als er zur Nationalhymne auf der Großleinwand eingeblendet wird, brandeten laute Buhrufe durch die Arena.
09.06.2026 | 0:37 minEin Besuch von US-Präsident Donald Trump bei einem Basketball-Finalspiel im New Yorker Madison Square Garden hat lautstarke Reaktionen bei den Zuschauern ausgelöst.
Während Sänger Avery Wilson die US-Nationalhymne vortrug, hallten zunächst "USA! USA!"-Rufe durch die Arena. Als Trump kurz darauf auf den Videoleinwänden zu sehen war und einen militärischen Gruß zeigte, schlugen die Reaktionen jedoch in laute Buhrufe um. Diese verstummten erst, als anschließend die US-Flagge eingeblendet wurde.
Applaus für die New York Knicks
Die Zuschauer applaudierten dagegen, als Spieler der New York Knicks gezeigt wurden. Auch die Erwähnung der San Antonio Spurs wurde von lautstarken Buhrufen begleitet.
Trump interpretierte dies indes als Jubel der Zuschauer:
Das waren in erster Linie Anfeuerungsrufe, scheint mir - lautstark und begeistert.
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Trump ist in New York geboren und der erste amtierende Präsident der USA, der ein Spiel der NBA-Finals besuchte. Er gilt als Fan des Teams der New York Knicks. Diese standen im diesjährigen Finale der Basketball-Liga NBA den San Antonio Spurs gegenüber.
Am Montagabend fand das dritte Finalspiel der beiden Teams gegeneinander statt. Angeführt von Victor Wembanyama hielten die San Antonio Spurs dem großen Druck stand. Sie holten mit 115:111 den ersten Sieg gegen die Knicks und verkürzten ihren Rückstand in der Final-Serie auf 1:2.
Eingeladen worden war der US-Präsident von James Dolan, dem Eigentümer der New York Knicks, den Trump schon lange kennt. Die beiden Männer nahmen knapp eine Stunde vor Spielbeginn in Dolans Privatloge Platz. Auch Trumps Innenminister Doug Burgum und Verkehrsminister Sean Duffy waren dabei.
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Der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, warf Trump vor, den Menschen den Abend verdorben zu haben. "Während einer der besten Augenblicke, die New York seit Jahrzehnten hatte, macht er sich die Sache zu eigen. Trump sollte uns alleine lassen. Er ist hier nicht willkommen", schrieb Schumer im Onlinedienst X.
Zuvor hatten die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Madison Square Garden den Zorn der Fans hervorgerufen. Sie waren wegen des angekündigten Trump-Besuchs drastisch verstärkt worden. Vor Trumps Ankunft hatten die New Yorker Polizei und der Secret Service ein weitläufiges Sicherheitsgebiet rund um den Spielort eingerichtet. Fans mussten bereits mehr als vier Stunden vor Spielbeginn anstehen und mehrere Kontrollpunkte passieren. Auch die traditionelle Public-Viewing-Party direkt vor der Halle war abgesagt worden.
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