Südkorea: USA sagen Militärübung wegen des Iran-Kriegs ab

Nach verkürztem Manöver vergangene Woche:Südkorea: USA sagen Militärübung kommenden Monat ab

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Erst vor rund einer Woche hatte Trump eine Verkürzung des jährlichen Manövers der USA und Südkorea verfügt. Nun wurde auch eine für nächsten Monat geplante Übung abgesagt.

AH-64-Apache-Hubschrauber der US-Armee sind im Camp Humphreys in Pyeongtaek, Südkorea zu sehen - die jährlichen Militärübungen zwischen Südkorea und den Vereinigten Staaten endeten am 21.08.2026.

Vor rund einer Woche hatte Trump bereits eine Verkürzung des jährlichen Manövers der US-Armee und der südkoreanischen Streitkräfte verfügt. (Archivbild)

Quelle: AFP

Die USA haben ein für den kommenden Monat mit Südkorea geplantes Militärmanöver abgesagt. Zur Begründung habe Washington auf Engpässe bei den eigenen Truppenkapazitäten wegen des Krieges in Iran verwiesen, teilte die südkoreanische Marineinfanterie mit.

Die US-Marineinfanterie habe ihre südkoreanischen Kollegen bereits im Juni darüber informiert, dass für das als "Ssangyong" bekannte Manöver auf Divisionsebene nicht genügend Streitkräfte zur Verfügung stünden. Beide Verbündete seien in enger Abstimmung über eine Wiederaufnahme der Übungen. Die US-Streitkräfte in Südkorea äußerten sich zunächst nicht dazu. Geplant waren Landungsübungen mit Amphibienfahrzeugen.

Trump

US-Präsident Trump ließ bereits ein gemeinsames Militärmanöver mit Südkorea deutlich reduzieren. Die Übung sende ein "feindseliges Signal" an Nordkorea, so seine Begründung.

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Trump hatte bereits Militärmanöver mit Südkorea verkürzt

Die Absage folgt auf die überraschende Anordnung von US-Präsident Donald Trump, ein jährliches Militärmanöver zu reduzieren. Die Übungen mit dem Namen "Ulchi Freedom Shield" endeten bereits am vergangenen Freitag. Ursprünglich sollten sie bis zum 27. August gehen. Trump hatte den Schritt in seinem Onlinedienst Truth Social unter anderem mit den hohen Kosten begründet und in einer überraschenden Volte die Manöver mit dem engen Verbündeten Südkorea als "feindselig" gegenüber Nordkorea kritisiert.

Trumps Vorgehen wurde auch als Signal an Nordkorea angesehen. Damit wolle der US-Präsident den Weg für ein mögliches neues Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bereiten, hieß es aus Südkorea. Ungeachtet des früheren Endes des Manövers feuerte Nordkorea in der vergangenen Woche zehn ballistische Kurzstreckenraketen ab und verurteilte die Übungen.

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US-Präsident kritisiert Südkorea scharf

Der US-Präsident hatte zuletzt scharfe Kritik an dem historischen Verbündeten Südkorea geäußert - insbesondere wegen der südkoreanischen Weigerung, sich am US-Krieg gegen Iran zu beteiligen.

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Quelle: Reuters, AFP
Über dieses Thema berichtete heute Xpress am 19.08.2026 ab 09:00 Uhr.
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