Raumfahrt: SpaceX plant riesigen Weltraum-Startplatz in Louisiana

US-Milliardär Elon Musk:SpaceX plant riesigen Weltraumbahnhof in Louisiana

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Das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX von Milliardär Musk will im Bundesstaat Louisiana einen neuen Weltraumbahnhof bauen. Ab 2029 sollen erste Starship-Raketen von dort aus starten.

Nach der Verkündung der Eröffnunf eines neuen Space X Standorts in Louisiana unterhält sich eine Verantwortliche mit zwei Politikern

Das amerikanische Raumfahrtunternehmen Space X plant den Bau eines riesigen Raketenstartplatzes im US-Bundesstaat Louisiana. Die Kosten sollen sich dabei auf 100 Milliarden Dollar belaufen.

26.08.2026 | 0:28 min

Das Unternehmen SpaceX von US-Milliardär Elon Musk plant den Bau eines 100 Milliarden Dollar teuren Raumfahrtzentrums im Bundesstaat Louisiana. Das Zentrum soll auf einem mehr als 50.000 Hektar großen Gelände entstehen. Es liegt an der Südküste Louisianas, etwa 300 Kilometer westlich von New Orleans im Vermilion Parish. Von dort aus will SpaceX in Zukunft auch Raketen starten lassen.

Gouverneur: Vorhaben "großer Gewinn" für Bundesstaat

Der republikanische Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, bezeichnete das Vorhaben als großen Gewinn für den Bundesstaat und das ganze Land. Musk war zu einer Veranstaltung mit dem Gouverneur, Abgeordneten und weiteren Gästen zwar nicht erschienen, trat jedoch gemeinsam mit Landry in einem Werbevideo auf, das vor der Rede des Gouverneurs gezeigt wurde.

Auch Gwynne Shotwell, Präsidentin und Chief Operating Officer von SpaceX, sprach auf der Veranstaltung.

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Vierter und größter Startplatz der Firma

Der Bau soll im kommenden Jahr beginnen, der erste Start einer Starship-Rakete ist für 2029 geplant, so Shotwell. Der als "autark" geplante Komplex soll über eine eigene Methanproduktion für Treibstoff, Energieerzeugung und Hochsee-Schifffahrtskapazitäten verfügen.

Die Anlage in Louisiana wäre der vierte und größte Startplatz des Unternehmens, wie die Behörde Louisiana Economic Development mitteilte. Sie würde eine Schlüsselrolle bei der Ausweitung der Missionen für das wiederverwendbare Startsystem "Starship" spielen.

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Das Gelände war zuvor Gegenstand einer jahrelangen Klage gegen den Ölkonzern ExxonMobil, die im Juli beigelegt wurde und damit den Weg für die Pläne von SpaceX frei machte. SpaceX-Präsidentin Shotwell ging auch auf Umweltbedenken ein und versprach, die Feuchtgebiete und die Küstenlinie zu schützen und wiederherzustellen. "Die Vögel fliegen vielleicht während eines Starts weg, aber ich garantiere Ihnen, sie kommen zurück", sagte sie.

SpaceX plant, die Zahl seiner Raketenstarts drastisch zu erhöhen, um mehr Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen. Der Standort in Louisiana könnte nach Angaben der Behörde jährlich Tausende Starts ermöglichen. Der Staat stellte umfangreiche Steuervergünstigungen für das Projekt in Aussicht. Louisiana hofft auf rund 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze in den kommenden zehn Jahren.

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Musks SpaceX dominiert das Geschäft mit kommerziellen Raketenstarts. Von den 178 US-Starts im vergangenen Jahr entfielen 170 auf das Unternehmen von Musk, wobei etwa 2.500 Satelliten ins All gebracht wurden. Die Gesamtzahl der US-Starts war damit zehnmal höher als noch im Jahr 2013.

Digital bearbeitete Bildmontage der SpaceX Falcon-9-Rakete beim Start von Rampe 39A des Kennedy Space Centers in Cape Canaveral, Florida mit einer im Vordergrund montierten großen Steinbüste von Tech-Milliardär Elon Musk mit US-Flaggen-Schal sowie Sternenhimmel und grafisches Raster-Overlay im Hintergrund

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Quelle: AP, AFP, dpa
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress in dem Beitrag "Space X plant Raketenstartplatz in Louisiana" am 26.08.2026 ab 9 Uhr.

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