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Eisenkot und Netanjahu suchen Partner:Wahl in Israel: Vorläufiges Endergebnis wird erwartet

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Israel erwartet heute das vorläufige Endergebnis der Wahl. Die Regierungsbildung dürfte schwierig werden - für Ministerpräsident Netanjahu, aber auch für Herausforderer Eisenkot.

Über die Wahlen in Israel berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, etwa das ZDF-Morgenmagazin am 28.10.2026 ab 05:30 Uhr, ZDFheute Xpress am 28.10.2026 ab 07:30 Uhr und ZDFheute live am 27.10.2026 ab 20:50 Uhr.
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Wichtige Meldung

Wann wird das Endergebnis heute erwartet?

Israel wartet weiter auf die Bekanntgabe des offiziellen Endergebnisses. Die Resultate könnten am Abend vorliegen, wenn rund eine halbe Million Briefwahlstimmen ausgezählt worden sind. Doch wird laut örtlichen Medien nicht damit gerechnet, dass sich das vorläufige Ergebnis erheblich ändern wird.

Aktuell haben weder der bisherige Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und seine Verbündeten noch die Opposition eine Mehrheit im Parlament. Bei der Wahl verzeichneten arabische Parteien einen Erfolg. Eine der Parteien, die sogenannte Gemeinsame Liste, sprach am Mittwochabend von einer "beispiellosen Demonstration der Stärke". Die Likud-Partei von Netanjahu beschuldigte die arabischen Parteien, die Wahl gestohlen zu haben. Die israelische Wahlkommission hat mitgeteilt, dass die Zahl der gemeldeten Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung gering gewesen sei.

Ex-Ministerpräsident: Netanjahu kann keine Regierung bilden

Der frühere Ministerpräsident Ehud Olmert glaubt nicht, dass Netanjahu in der Knesset eine Mehrheit findet. Die Opposition um Eisenkot solle sich daher mit den arabischen Parteien zusammenschließen.


Israel: Vorläufiges Wahlergebnis erwartet

Nach der Parlamentswahl in Israel wird das vorläufige amtliche Wahlergebnis erwartet. Es zeichnet sich eine schwierige Regierungsbildung ab.

Videoplayer
29.10.2026 | 0:26 min

Netanjahu und Eisenkot suchen Partner

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein Herausforderer Gadi Eisenkot haben nach der Parlamentswahl erste Fühler nach möglichen Koalitionspartnern ausgestreckt. Zwar liegt Netanjahus rechtsreligiöses Lager nach Auszählung der meisten Stimmen vor dem Oppositionsblock. Eine klare Mehrheit für die Regierungsbildung zeichnet sich bislang jedoch nicht ab.

Netanjahu habe bereits mit dem Vorsitzenden der Partei Religiöser Zionismus, Bezalel Smotrich, und dem Vorsitzenden der rechtsextremen Partei Ozma Jehudit, Itamar Ben-Gvir, gesprochen, berichtet das israelische Nachrichtenportal "ynet".


Demonstration in Tel Aviv

Noch am Mittwochabend demonstrierten Gegner Netanjahus in Tel Aviv. Sie fordern eine Beteiligung der arabischen Parteien an einer Regierung.


Wichtige Meldung

Wahlen in Israel - das ist am Mittwoch passiert

  • Nach der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich ein Vorsprung für das rechtsgerichtete Lager von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ab - allerdings verliert Netanjahu voraussichtlich seine bisherige Koalitionsmehrheit in der Knesset. 
  • US-Präsident Donald Trump hat sich offen für eine Unterstützung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der Regierungsbildung gezeigt.
  • Die rechtskonservative Likud-Partei des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu hat arabischen Parteien in scharfen Worten Wahlbetrug vorgeworfen.
  • Präsident Herzog, der einen Kandidaten mit der Bildung einer Regierung beauftragen muss, will Neuwahlen möglichst verhindern.

 

 

Quelle: dpa, AFP, Reuters, AP, ZDF
Über die Wahlen in Israel berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, etwa das ZDF-Morgenmagazin am 28.10.2026 ab 05:30 Uhr, ZDFheute Xpress am 28.10.2026 ab 07:30 Uhr und ZDFheute live am 27.10.2026 ab 20:50 Uhr.

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