Irans geistliches Oberhaupt: Regierungsfreundliche Aufmärsche als "Warnung" an die USA
Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, hat die jüngsten Demonstrationen von Regierungsunterstützern in seinem Land als "Warnung" an die Vereinigten Staaten bezeichnet. Diese "massiven" und mit "voller Entschlossenheit" abgehaltenen Versammlungen hätten "den Plan ausländischer Feinde durchkreuzt, der von inländischen Söldnern umgesetzt werden sollte", sagte Chamenei am Montag nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens.
Teilnehmer der seit rund zwei Wochen andauernden Proteste gegen die iranische Führung werden von dieser immer wieder als Agenten der USA zum Umsturz der Islamischen Republik hingestellt. Die jetzigen Gegendemonstrationen von Regierungsunterstützern seien "eine Warnung an amerikanische Politiker, ihre Hinterlist zu beenden und sich nicht auf verräterische Söldner zu verlassen", sagte Chamenei.