Schauer, Gewitter und Schnee kommen:Der Frühling bleibt nur kurz - Wetterwechsel steht bevor
In Deutschland endet das frühlingshafte Wetter vorerst abrupt. Eine Kaltfront bringt Schauer, Gewitter und regional sogar Schnee bis in tiefe Lagen.
Die Wettervorhersage aus den heute-Nachrichten vom Montagabend für die kommenden Tage.
23.03.2026 | 1:15 minAuf Sonne und frühlingshafte Temperaturen folgen Schauer, Gewitter - und teils auch Schnee. Am Mittwoch kommt es zu einem Wetterwechsel in Deutschland. "Das milde Frühlingswetter ist vorbei", sagt die Meteorologin Jacqueline Kernn vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.
Zunächst verlagere sich an einer Kaltfront ein Streifen schauerartigen Regens von Nordwesten her in den Osten und Süden. "Dahinter folgen verbreitet Schauer und auch Gewitter", so die Expertin. Auch Graupel sei möglich, zudem sinke die Schneefallgrenze deutlich ab: im Westen tagsüber bis auf 600 Meter, im Osten und Süden bis auf 900 Meter. Die Temperaturen erreichten maximal 8 bis 16 Grad. ZDF-Wetterexperte Özden Terli sagt:
Aprilwetter XXL steht an, das bezieht sich vor allem auf die großen Gegensätze zwischen warmem Frühlingswetter und der arktischen Kaltluft mit vielen Grüßen aus der Polarregion, die bis Donnerstagabend anhält.
Özden Terli, ZDF-Wetterexperte
Erst dann gebe es eine Veränderung, die sich allerdings erst langsam bemerkbar mache, so Terli.
Özden Terli zeigt, wie die Meteorologie weltweit arbeitet. Präzise Beobachtungen des Wetters sind wichtig, denn die Vorhersagen können Leben retten.
23.03.2026 | 0:47 minVerbreitet Sturm, vor allem in Gewitternähe
Schon am Mittwoch kann es aber stürmisch werden: Tagsüber treten laut den Angaben verbreitet stürmische Böen zwischen 60 und 70 Kilometer pro Stunde auf.
In der Nähe von Gewittern sind stärkere Böen möglich. Im Bergland sowie an den Küsten muss mit Sturmböen und schweren Sturmböen zwischen 80 und 100 Kilometern pro Stunde gerechnet werden. Auf einigen Gipfeln der Mittelgebirge sind laut DWD Böen zwischen 100 und 120 Kilometern pro Stunde zu erwarten.
Schnee fällt teils bis in tiefe Lagen
Am Abend und in der Nacht zum Donnerstag lassen die Schauer den Angaben zufolge nach. Nur im Süden würden noch längere Zeit Niederschläge auftreten. "Dabei fällt Schnee teils bis in tiefe Lagen", sagt Meteorologin Kernn. Und: In den höheren Lagen der südlichen Mittelgebirge sowie in den Alpen würden sich die Neuschneemengen bis Donnerstag voraussichtlich auf 10 bis 20 Zentimeter belaufen.
Das Wetter zeigte sich zuletzt bereits frühlingshaft - und die ersten konnten sogar schon ins Freibad. In Karlsruhe hat das frühe Anbaden Tradition, ebenso wie die passenden Kostüme.
13.03.2026 | 0:23 minEin Temperatursturz sei in den Folgetagen spürbar. "Tagsüber werden nur noch regional Höchstwerte über 10 Grad erreicht", sagt Kernn.
In den Nächten ist es oft frostig. Dazu gibt es regional immer wieder Schauer, vereinzelt auch Gewitter. An den Alpen fällt bis weit in den Freitag Schnee.
Jacqueline Kernn, DWD-Meteorologin
Die Meteorologin gibt noch ganz praktische Tipps: "Wer schon empfindliche Pflanzen nach draußen gesetzt hat, sollte diese jetzt besonders schützen." Und: "Auch leichte Gegenstände auf Balkon oder Terrasse sollten gesichert werden."
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