Schnee, Regen und Glätte erwartet:Dienstag schon frostig: Wo es winterlich bleibt
Eis, Schnee und Minusgrade: Zum Wochenanfang ist der Winter eingezogen. Im Südwesten kam es zu Unfällen wegen Glätte. Weitere Regen- und Schneefälle sind im Anmarsch.
Die Wettervorhersage aus der 19 Uhr-heute-Sendung
09.01.2026 | 1:18 minEigentlich noch Herbst - aber doch schon ziemlich frostig winterlich: Bereits zum Wochenstart hat es in manchen Regionen geschneit. In den kommenden Tagen geht es dann mit den Temperaturen schrittweise nach unten - und wieder ist mit Schnee zu rechnen. Angesichts der polaren Kaltluft und des Schnees spricht der Deutsche Wetterdienst von einer "frühwinterlichen Phase im Spätherbst".
"Werden heute noch lokal und in der Spitze bis zu 8 Grad erreicht, sind es morgen nur noch 7, am Donnerstag dann 6 und am Freitag 5 Grad", sagte DWD-Meteorologe Martin Jonas. "Im großen Rest des Landes ist es kühler."
In der zweiten Wochenhälfte gibt es dann im Süden die ersten Tage mit Dauerfrost.
Martin Jonas, DWD-Meteorologe
Quelle: ZDF
Wochenanfang bereits winterlich
Am Montag und in der Nacht auf Dienstag hatte es neben den Alpen bereits besonders in den Mittelgebirgen geschneit. Im Sauerland wurde es am Montag tagsüber schon winterlich: Bei leichten Minusgraden wurden die ersten Tannen oberhalb der 500 Meter mit Schnee bedeckt. Auf dem Kahlen Asten und in den Skigebieten rund um Winterberg sorgten die niedrigen Temperaturen und der Neuschnee für Glätte.
Viele wurden an etwas erinnert, das gar nicht vermisst wurde: Das Freikratzen ihrer Windschutzscheiben. Der Winter ist zurück. Obwohl angekündigt, überraschte er doch viele.
18.11.2025 | 1:05 minWährend es in den Hochalpen am Montag bereits bis zu 20 Zentimeter Neuschnee gab, wurden im Laufe des Tages auch einige Hausdächer im Allgäu mit Schnee bedeckt. Im Erzgebirge kam bei frostigen Temperaturen schon der Winterdienst zum Einsatz. Bei Minusgraden befreiten Schneeschieber die Straßen oberhalb von 600 Metern vom Schneematsch. Glatte Straßen und teilweise dichtes Schneetreiben sorgten für leichte Verkehrsverzögerungen im Feierabendverkehr am Montag.
Einige Einsätze wegen Glätte
Aus dem Südwesten etwa wurden mehrere Unfälle wegen Glätte gemeldet. Laut Polizei wurde dabei aber zunächst niemand verletzt. Glätte könnte auch im Landkreis Vorpommern-Rügen im Nordosten Deutschland der Grund für zwei Unfälle an der exakt selben Stelle an einer Bundesstraße sein. Eine Frau wurde verletzt. Für einen kuriosen Einsatz sorgte im Hochsauerlandkreis gefrorene Gülle. Ein Landwirt hatte die Gülle auf einer Bundesstraße verloren. Sie fror - und sei nun schwer zu entfernen, so ein Polizeisprecher.
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Und wo kann die kommenden Tage mit Schnee gerechnet werden?
Kräftigere Schneefälle seien am Mittwoch teilweise in einem Streifen vom Emsland bis ins südliche Schleswig-Holstein möglich. Einige Zentimeter Nassschnee könnten dort durchaus zusammenkommen, sagt Jonas. Und auch im Zuge einer Front, die vom Nordwesten in die Mitte ziehe und am Donnerstagmorgen die Alpen erreiche, wird laut DWD in höheren und mittleren Lagen Schnee erwartet.
Eventuell schaffen es die Flocken an der einen oder anderen Stelle auch bis in die tiefsten Lagen.
Martin Jonas, DWD-Meteorologe
Aber was bleibt dauerhaft vom Schnee? Gegen ihn würden vor allem die positiven Tagestemperaturen und der Bodenwärmestrom anarbeiten, sagt der Meteorologe. "Und dann dürften zum Wochenende hin wohl nur im Schwarzwald und den Alpen Mengen über 10 Zentimeter liegen, an den Alpen können es dafür aber durchaus um 20 Zentimeter sein."
Wann schneit es - und wann nicht? ZDF-Meteorologin Christa Orben erklärt es.
27.12.2023 | 0:28 minDie Prognosen im Einzelnen
In der Nacht zum Mittwoch fallen die Temperaturen auf bis zu minus sieben Grad. Örtlich kann es Glätte geben. Am Mittwoch gibt es im Südosten und Süden noch einige Auflockerungen und es bleibt meist trocken. Im Rest des Landes fällt immer wieder Regen oder Schauer. Im Norden fällt gebietsweise und im Bergland oberhalb von 300 bis 600 Meter Schnee. Die Höchstwerte erreichen 1 bis 7 Grad.
Quelle: ZDF
Am Donnerstag zeigt sich der Himmel mit vielen Wolken und an den Küsten sowie von den Alpen bis an Oder und Neiße fällt zeitweise Regen oder Schneeregen, im Bergland wird durchweg Schnee erwartet. Im Westen und der Mitte werden im Tagesverlauf zunehmend längere trockene Phasen und kurze Aufheiterungen erwartet. Höchsttemperaturen liegen bei minus 1 bis plus 4 Grad.
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