Deutscher Wetterdienst:Hitzewelle rollt auf Deutschland zu: Wieder bis 39 Grad
Die Hitze verschärft sich bis zum Wochenende: Im Westen und Südwesten sind 39 Grad möglich. Danach wächst das Risiko für kräftige Schauer und Gewitter.
Es wird heiß! Wie heiß, verrät unsere Wettervorhersage.
11.08.2026 | 1:20 minEine Hitzewelle rollt auf Deutschland zu: Dabei sind Werte bis zu 39 Grad möglich, wie der Deutsche Wetterdienst vorhersagt.
Erst einmal wird es am Mittwoch in der Nordhälfte heiter, vielfach sonnig, trocken und vergleichsweise frisch mit 20 bis 26 Grad. Sonst erreichen die Temperaturen 26 bis 34 Grad mit den höchsten Werten im Südwesten.
Die Sommermonate Juni und Juli waren 2026 in Westeuropa so heiß wie noch nie. Das zeigen Daten des Klimabeobachtungsprogramms "Copernicus" der EU. Die Dürre führt auch zu Niedrigwasser im Rhein.
10.08.2026 | 0:41 minUnd wie geht es weiter mit dem Wetter?
Am Donnerstag gibt es im Norden vereinzelt Schleierwolken, sonst wird es sonnig. "Meist scheint die Sonne von früh bis spät, oft sogar von einem wolkenlosen Himmel. Dazu ist auch wieder Schwitzen angesagt", sagt DWD-Meteorologe Markus Übel. So sollen 30 bis 37 Grad erreicht werden. Etwas weniger heiß wird es demnach lediglich nordöstlich der Elbe und an den Küsten.
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Heißester Tag der Woche wird wohl der Freitag
Am Freitag steigert sich die Hitze sogar noch, und das wird dann absehbar der heißeste Tag der Woche. "Dann werden landesweit 31 bis 38 Grad erreicht, in den wärmsten Regionen im Westen und Südwesten sind auch 39 Grad nicht ausgeschlossen."
Am Samstag ist dann laut dem Wetterdienst der Höhepunkt der Hitzewelle überschritten. Im Westen und Nordwesten bilden sich demnach im Tagesverlauf Quellwolken und das Gewitterrisiko steigt allmählich an. "Vor allem im Nordwesten wird die 30-Grad-Marke dann nicht mehr geknackt. Im Osten und Süden wird es allerdings erneut oft sonnig und mit 30 bis 37 Grad nochmals hochsommerlich heiß." Den Angaben zufolge sind im Westen und Nordwesten einzelne, teils kräftige Schauer und Gewitter möglich.
Ab Sonntag steigt das Gewitterrisiko
Ab Sonntag steht uns ein unbeständigerer Wetterabschnitt mit zunehmend gemäßigteren Temperaturen bevor", sagt der Meteorologe. Das Potenzial für Schauer und Gewitter nehme deutlich zu.
Und: In der kommenden Woche seien gebietsweise auch mal Regenfälle über weitere Flächen möglich. Wie verbreitet und wie intensiv der Regen ausfällt, werde aber von den Modellen noch sehr unterschiedlich berechnet.
Auch ein Problem - Waldbrände:
Unterirdische Glutnester können nach Waldbränden plötzlich neue Feuer auslösen. Özden Terli erklärt mit Grafik.
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