Zugunglück in Thailand: Zug kollidiert mit Baukran - viele Tote

Viele Tote in Provinz Nakhon Ratchasima:Kran stürzt auf Gleise: Schweres Zugunglück in Thailand

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Bei einem schweren Zugunglück in Thailand sind laut Behörden 30 Menschen ums Leben gekommen. Nach offiziellen Angaben war ein Baukran auf die Gleise gestürzt.

Thailand Zugunglück

Bei einem Zugunglück in Thailand sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 60 weitere wurden verletzt. Der Zug mit fast 200 Passagieren war in einen umgestürzten Baukran gerast.

14.01.2026 | 1:14 min

Ein Passagierzug mit fast 200 Menschen an Bord ist in Thailand mit voller Geschwindigkeit mit einem umgestürzten Baukran zusammengestoßen.

Bis zum Vormittag (Ortszeit) wurden mindestens 30 Todesopfer geborgen, mindestens 64 weitere Passagiere wurden teilweise schwer verletzt, wie thailändische Medien unter Berufung auf die Rettungsteams und die Behörden berichteten.

Der Rettungseinsatz an der Unglücksstelle war nach Angaben der Behörden auch acht Stunden nach dem Unglück noch im Gange.

Zugunglück in Thailand: Unfallhergang unklar

Das Unglück ereignete sich am Morgen im Bezirk Sikhio in der Provinz Nakhon Ratchasima, etwa 230 Kilometer nordöstlich von Bangkok. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar.

Grafik: Zugunglück in Thailand

Quelle: ZDF

Mehrere örtliche Medien schrieben zunächst, der Kran - der für den Bau eines erhöhten Abschnitts einer Hochgeschwindigkeitsstrecke eingesetzt wurde - sei wenige Sekunden vor dem Eintreffen des Zuges auf die Gleise gestürzt. Dieser sei daraufhin mit voller Wucht mit dem Stahlgerüst kollidiert.

Bis zum Nachmittag häuften sich aber Berichte, wonach der Kran direkt auf den Zug gestürzt sein soll.

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14.09.2025 | 1:48 min

Ministerpräsident: Müssen untersuchen, ob "Bauarbeiten fehlerhaft" waren

Verkehrsminister Piphat Ratchakitprakan teilte mit, dass 195 Menschen an Bord des Zugs gewesen seien. Er habe eine Untersuchung angeordnet. Anuphong Suksomnit, der Gouverneur von Nakhon Ratchasima, sprach später von 171 Menschen an Bord des Zuges, von denen vier noch vermisst würden.

Thailands Ministerpräsident Anutin Charnvirakul forderte eine lückenlose Aufklärung des Unglücks. "Dieses Projekt ist auf mehrere Probleme gestoßen. Letztes Jahr stürzte während der Bauarbeiten ein Tunnel ein, und diesmal ist ein Kran umgestürzt", sagte er. "Wir müssen untersuchen, ob die Bauarbeiten fehlerhaft ausgeführt wurden." Solche Unfälle könnten nur passieren, wenn Fahrlässigkeit vorliege oder die Baupläne nicht eingehalten würden, betonte er.

Der Kran war Teil eines großen Bauprojekts - der thailändisch-chinesischen Hochgeschwindigkeitsstrecke (HGV), die Thailand in Zukunft über Laos mit China verbinden soll.

Quelle: dpa, AP
Über dieses Thema berichtete das gemeinsame Morgenmagazin von ARD und ZDF am 14.01.2026 ab 05:30 Uhr sowie heute Xpress ab 12:30 Uhr.

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