Starkregen durch Tief "Leonardo" in Portugal - ein Toter

Unwetter über Iberischer Halbinsel :Starkregen durch Tief "Leonardo" in Portugal – ein Toter

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Starke Regenfälle sorgen über der Iberischen Halbinsel für Chaos: In Serpa im Süden Portugals starb ein Mensch. Auch Spanien ist betroffen. Die Schäden gehen in die Milliarden.

Eine überflutete Straße

Sturmtief "Leonardo" sorgt im Süden von Spanien und Portugal für Zerstörung. In Andalusien wurden wegen Überschwemmungen Schulen geschlossen und Verkehrsverbindungen eingestellt.

05.02.2026 | 0:18 min

Bei dem Sturmtief "Leonardo" ist in Portugal ein Mensch ums Leben gekommen. Der 70-Jährige sei tot in seinem Auto gefunden worden, das in einem Fluss in der Gemeinde Serpa unter Wasser gelegen habe, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf die Behörden. Damit stieg die Zahl der Toten infolge von Stürmen seit der vergangenen Woche auf elf.

Feuerwehrleute ziehen ein Schlauchboot aus den Fluten des Flusses Sado, die am 4. Februar 2026 in Alcácer do Sal im Süden Portugals während des Sturms Leonardo die Straßen überschwemmten.

Rettungskräfte im Einsatz im Süden Portugals. Sturm "Leonardo" sorgte teilweise für Chaos.

Quelle: AFP

Insgesamt vier Milliarden Euro Schaden

Wirtschaftsminister Manuel Castro Almeida schätzte den Schaden vor allem durch den besonders schweren Sturm "Kristin" vom Mittwoch vergangener Woche auf mehr als vier Milliarden Euro, wie der staatliche TV-Sender RTP berichtete.

Bei dem Durchzug des Atlantiktiefs mit Windgeschwindigkeiten von teils mehr als 200 Kilometern pro Stunde waren fünf Menschen ums Leben gekommen. Weitere fünf Tote hatte es in den Tagen danach bei Aufräumarbeiten gegeben.

Volunteers clean up debris from streets after Storm Kristin passed through Embra in Marinha Grande

Dauerregen und drei Stürme in zehn Tagen sorgen für Überschwemmungen in Portugal.

03.02.2026 | 1:30 min

"Leonardo" sorgt für Starkregen auch in Spanien

Das Atlantiktief "Leonardo" sorgte seit Mittwoch auch in Spanien mit Starkregen und stürmischen Winden vor allem im Süden für chaotische Verhältnisse. In der Region Málaga wurde weiter nach einer jungen Frau gesucht, die am Mittwochabend bei dem Versuch, ihren Hund aus dem Fluss Turvilla zu retten, von den Wassermassen mitgerissen worden war, wie der staatliche spanische TV-Sender RTVE berichtete.

In Andalusien mussten Tausende Bewohner tiefergelegener Regionen wegen drohender Überschwemmungen in Sicherheit gebracht werden, Schulen blieben geschlossen und der Bahn- und Straßenverkehr wurde stark beeinträchtigt. Auch für die kommenden Tage werden weitere Unwetter befürchtet.

Quelle: AFP
Über dieses Thema berichtete das ZDF in heute Xpress am 05.02.2026 um 08:25 Uhr.
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