Todesfall nach Malariainfektion in Frankfurt

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Stadtteil nahe Flughafen:Todesfall nach Malariainfektion in Frankfurt

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Nahe des Frankfurter Flughafens ist ein Mensch an Malaria gestorben. Eigentlich kommen solche Fälle selten vor.

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02.09.2026 | 6:25 min

Nach zwei Infektionen mit Malaria nahe dem Flughafen von Frankfurt am Main ist ein Mensch an den Folgen gestorben. Der betroffene Mensch wohnte in unmittelbarer Nähe zum Flughafen, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der im Juli bekannt gewordenen Flughafenmalaria stieg damit auf drei.

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Nach Infektionen mit Malaria sind zwei Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens gestorben. Vermutet wird, dass sie sich durch eine infizierte Mücke angesteckt haben, die in einem Flugzeug mitreiste.

26.08.2026 | 0:28 min

Das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt und die behandelnde Universitätsmedizin Frankfurt bestätigten an diesem Donnerstag, dass eine der aktuell gemeldeten Personen mit Malaria tropica verstorben ist. Beide sprachen den Angehörigen ihr aufrichtiges Mitgefühl aus.

Der Verstorbene gehörte zu den beiden Anfang der Woche gemeldeten Fällen aus dem Stadtteil Schwanheim, die in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Frankfurt wohnen. Beide Personen haben sich mit dem Malariaerreger Plasmodium falciparum infiziert, obwohl sie zuvor kein Malaria-Endemiegebiet bereist und nicht am Flughafen gearbeitet hatten. Seit Anfang der Woche wurden dem Gesundheitsamt keine weiteren Malariafälle gemeldet.

Anwohner sollen bei Beschwerden Malariaerkrankung in Betracht ziehen

Seit Anfang der Woche seien dem Gesundheitsamt keine weiteren Malariafälle gemeldet worden. Die Behörde bat Ärztinnen und Ärzte erneut, bei Patientinnen und Patienten mit unklarem Fieber auch dann eine mögliche Malariaerkrankung in Betracht zu ziehen, wenn keine Reise in ein Malaria-Gebiet stattgefunden hat.

Dies gilt insbesondere für Menschen, die am Flughafen oder in dessen Umfeld arbeiten, sich dort aufhalten oder in räumlicher Nähe zum Flughafen wohnen.

Gesundheitsamt Frankfurt

Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe des Flughafens wohnen oder dort arbeiten, wurden gebeten, bei entsprechenden Beschwerden ärztlichen Rat einzuholen und auf den Wohnort im Umfeld des Flughafens hinzuweisen. Malaria sei nicht von Mensch zu Mensch übertragbar, hieß es auch.

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Quelle: AFP, ZDF

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