WHO: Drei Tote nach Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff

Mitteilung der WHO:Drei Tote nach Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff

|

Auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik sind drei Menschen mutmaßlich nach einer Infektion mit dem Hantavirus gestorben. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit.

Kreuzfahrtschiff im Meer bei Sonnenschein

Auf einer Atlantik-Kreuzfahrt sind nach Angaben der WHO drei Menschen ums Leben gekommen - mutmaßlich nach einer Infektion mit dem Hantavirus. Weitere drei Personen seien infiziert.

04.05.2026 | 0:18 min

Auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff im Atlantik sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) drei Menschen mutmaßlich nach einer Infektion mit dem Hantavirus gestorben. Weitere drei Personen seien infiziert, eine von ihnen werde in Südafrika intensivmedizinisch betreut, teilte die WHO in Genf auf der Plattform X mit.

X-Post der WHO

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von X nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von X übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von X informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Meine News“ jederzeit widerrufen.

Zwei der Toten seien Niederländer, hieß es vom niederländischen Außenministerium gegenüber der deutschen Presseagentur.

Hantavirus kann zu schweren Atemwegserkrankungen führen

Das Hantavirus kann bei Menschen zu Fieber und schweren Atemwegserkrankungen führen. Infektionen können bei Kontakt mit den Ausscheidungen von Nagetieren passieren. In seltenen Fällen wird der Erreger auch von Mensch zu Mensch übertragen, hieß es von der WHO.

Ein Warnschild weist auf eine Tierseuche hin

Das hochansteckende Newcastle-Virus stellt die Landwirtschaft vor erhebliche Herausforderungen. Noch vor rund 30 Jahren galt es in Deutschland als weitgehend ausgerottet – nun ist es zurück.

30.03.2026 | 3:31 min

Untersuchung auf Schiff: Ein Fall im Labor nachgewiesen

Bislang wurde einer der Fälle auf dem Schiff in einem Labor nachgewiesen, die restlichen Infektionen gelten als Verdachtsfälle. Die restlichen Passagiere und die Crew würden medizinische Unterstützung erhalten, hieß es von der WHO. Eine detaillierte epidemiologische Untersuchung sei im Gange.

Einer der Patienten befand sich den Angaben zufolge auf einer Intensivstation in einem südafrikanischen Krankenhaus. Zudem arbeite man mit den Behörden zusammen, um zwei weitere Passagiere mit Symptomen zu evakuieren.

RS-Virus bei Kleinkind - Symbolbild

In Deutschland hat eine neue RS-Virus-Welle begonnen. Seit Dezember sind die Fallzahlen laut RKI deutlich gestiegen, besonders betroffen sind Kinder unter vier Jahren.

30.01.2026 | 0:25 min

Kontaktverfolgungen im Raum Johannesburg

Das Nationale Institut für übertragbare Krankheiten führt laut der Nachrichtenagentur AP derzeit in Südafrika Kontaktverfolgungen im Raum Johannesburg durch, um mögliche weitere Ansteckungen zu prüfen.

Das südafrikanische Gesundheitsministerium teilte mit, der Ausbruch habe sich auf dem Kreuzfahrtschiff "MV Hondius" ereignet, das vor rund drei Wochen in Argentinien gestartet sei und unter anderem die Antarktis und die Falklandinseln angelaufen habe. Die Schifffahrtswebseite MarineTraffic lokalisierte das Schiff am Sonntagabend im Hafen von Praia, der Hauptstadt von Kap Verde.

Wichtiger Hinweis in eigener Sache

Wer bei Google etwas sucht, bekommt neben den Suchergebnissen auch eine Box mit Schlagzeilen angezeigt.

Mit der ZDFheute als hinterlegte Quelle bekommen Sie unsere Inhalte häufiger in die Schlagzeilen-Box gespielt - geprüfte Inhalte, direkt in Ihrem Überblick.

→ Hier ZDFheute als bevorzugte Quelle einstellen


Quelle: dpa, AP
Über dieses Thema berichtete ZDFheute Xpress am 04.05.2026 ab 9 Uhr.

Mehr zum Thema Gesundheit

  1. Zwei Eier werden in die Kamera gehalten.

    Wenn ein Virus ganze Bestände bedroht :Newcastle-Krankheit auf dem Vormarsch

    von Arta Ramadani
    mit Video3:31

  2. Symbolbild:  Eine Frau trinkt Tee und hält ein Taschentuch in ihrer Hand.

    Fälle von Atemwegserkrankungen gestiegen:RKI meldet Beginn der RSV-Welle im Januar

    mit Video0:25

  3. Ein afrikanischer Arzt impft einen älteren Mann mit einer Spritze am Arm.

    Appell an Weltgemeinschaft:WHO sieht "reale Möglichkeit", Malaria zu besiegen

    mit Video0:27

  4. Archiv: Gene Hackman und Betsy Arakawa

    Ermittler präsentieren Details:Ehefrau von Gene Hackman starb an Hantavirus-Lungensyndrom

    Katharina Schuster, Washington D.C.